Buer: Pilotprojekt „Intelligentes Parken“

In Buer ist das Pilotprojekt „Intelligentes Parken“ angelaufen. Es soll die Feinstaub- und Stickstoffdioxid-Belastung in der Stadt senken.
In Buer ist das Pilotprojekt „Intelligentes Parken“ angelaufen. Es soll die Feinstaub- und Stickstoffdioxid-Belastung in der Stadt senken.
Ein Parksensor. Foto: Stadt Gelsenkirchen

 

Das Pilotprojekt „Intelligentes Parken“ in Buer soll über ein neuartiges System Autofahrer bei der Parplatzsuche lenken. Mithilfe eines Sensoren-Netzes soll das Projekt dazu beitragen, die Feinstaub- und Stickstoffdioxi-Bbelastung in Gelsenkirchen langfristig zu reduzieren. Jetzt ist die Bauphase des Projektes mit der Installation erster Sensoren angelaufen.

Ende Juni fand eine erfolgreiche Musterinstallation zur Erfassung von Stellplätzen im öffentlichen Straßenraum an der Mühlenstraße statt. In der vergangenen Woche folgten dann die ersten Sensoren in der Mühlenstraße sowie der Königswiese. Aktuell sind die Installationen in der Lindenstraße sowie den umliegenden Straßen in Arbeit. Anschließend folgen die Gebiete rund um dem Busbahnhof Buer und zwischen De-la-Chevallerie-Straße, Horster Straße, Am Spritzenhaus und Freiheit. Insgesamt werden Sensoren im Gebiet zwischen Vinckestraße/Vom-Stein-Straße im Süden, Erle-Straße und Lindenstraße im Osten, dem Nordring im Norden sowie der Dorstener Straße und Am Spritzenhaus im Westen verbaut.

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Parkplätze über eine App anzeigen

Mithilfe der Sensoren soll der allgemeine Parksuchverkehr in Buer reduziert werden. Sie sind Teil eines Systems, das es Autofahrerinnen und -fahrern ermöglichen werde, sich freie Parkplätze über eine App anzeigen zu lassen und diese direkt anzusteuern. Die Maßnahme leiste somit einen Beitrag zur Luftreinhaltung.

Durch die jeweilige Stromanbindung einzelner Beleuchtungsmasten kann es dazu kommen, dass ganze Straßenzüge nicht in einem Durchgang installiert werden, sondern nur Teile der Straßen. Die ELE muss die jeweiligen Bereiche zur Installation der Sensoren spannungsfrei schalten. Die Orte für die Sensormontage werden 96 Stunden vorher mit Halteverboten angezeigt, sodass eine reibungslose Montage gewährleistet werden kann.

System soll zum Jahreswechsel zur. Verfügung stehen

Beim „Intelligenten Parksystem“ handelt es sich um eine Maßnahme des Green City Plans der Stadt Gelsenkirchen. Nach einer Erprobungsphase soll das System voraussichtlich zum Jahreswechsel 2022/23 den Autofahrerinnen und -fahrern zur Verfügung stehen. Eingerichtet wird das neue System für rund 2.100 Parkplätze in der Buerschen City inklusive Busbahnhof, Rathaus und anliegende Wohngebiete. Bei erfolgreicher Umsetzung des Pilotprojektes kann das System schrittweise auf andere Stadtgebiete ausgeweitet werden. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro, die weitestgehend durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert werden.

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