Schalke ist auf Trainersuche: Auch Raul wird im Netz “gehandelt” – eine Substanz für diese Nachricht gibt es allerdings (noch) nicht. Foto: Rabas

Magath, Raul, Draxler und Co.: Schalke-Fans sind genervt von Fake News

Schalke ist auf Trainersuche bzw. hat den neuen Coach noch nicht bekannt gegeben und ist auch ansonsten mitten in den Personalplanungen – das ruft natürlich zahlreiche “Spaßvögel” auf den Plan.

Im Profifußball ist so gut wie nichts ausgeschlossen. Deshalb sorgen Meldungen im Netz oft für Aufregung, die sich erst auf den zweiten Blick als Fake News entpuppen, also Meldungen, die vorgetäuschte Nachrichten enthalten.

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Diese sind oft so professionell gemacht, dass nicht immer sofort zu erkennen ist, dass es sich um Falschmeldungen handelt. Im Netz verbreiten sie sich meistens rasend schnell, ehe die Vereine in der Lage sind zu reagieren. Deshalb empfiehlt es sich, ganz genau hinzuschauen.

Felix Magath kehrt zurück

Auch der FC Schalke 04 ist davon betroffen, vor allem in diesen Wochen, wo der neue Trainer immer noch nicht feststeht und wichtige Personalentscheidungen im Kader offen sind. Kostproben der letzten Tage waren: Felix Magath kehrt als Schalker Trainer zurück, was für die meisten königsblauen Fans eine Horrorvorstellung gewesen wäre.

Mit offenen Armen würde wohl Raul als neuer Schalker Trainer empfangen werden, aber auch dieser Twittereintrag war eine Falschmeldung. Genauso wie die Nachrichten, dass Julian Draxler zu Schalke zurückkehrt oder die Entscheidung gefallen sei, dass Ko Itakura den FC Schalke 04 verlässt.

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Wer sich nicht die Zeit zur Überprüfung nimmt, kann sein blaues Wunder erleben. So wie vor einiger Zeit ein Fernsehsender, der die Entlassung des damaligen Schalke-Trainers Dimitrios Grammozis live im Fernsehen verkündet hatte.

Sport1 war auf die Fake-Meldung eines Nutzers bei Twitter hereingefallen, der, mit dem Schalke-Wappen als Anzeigebild, die vermeintliche Entlassung von Grammozis erklärt hatte. „Ich hätte mir gewünscht, dass man besser recherchiert hätte“, tadelte der 43-Jährige den TV-Sender.

Von „Entlassung“ im Supermarkt erfahren

Aber sein Ärger hielt nicht lange an. Wut über den kurzen Schreckmoment ließ Grammozis nicht erkennen, stattdessen nahm er seinen Verbleib bei Schalke 04 trotz der kurzzeitigen Zweifel mit Humor. „Ich war froh, dass sie mich nicht für tot erklärt haben“, sagte der Coach. Seine Frau habe ihn angerufen, als er im Supermarkt beim Einkaufen war. „Sie hat gesagt: Du bist gerade entlassen worden.“

Viele Schalker Fans sind zunehmend genervt von solchen Falschmeldungen und wünschen sich, dass wenigstens in der Trainerfrage bald Klarheit herrscht. Ob dieser Wunsch erfüllt wird?

Frank Leszinski
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