Wie die Schalker Stürmer Bülter und Terodde den Sieg in Darmstadt bewerten

Er trifft und trifft und trifft: Simon Terodde hat jetzt 24 Treffer auf dem Konto. Foto: Karsten Rabas

Marius Bülter und Simon Terodde hatten nach dem 5:2-Erfolg in Darmstadt allen Grund zur Freude. Die Schalker Stürmer bezwangen die Hessen quasi im Alleingang.

Die Freude war Marius Bülter nach dem Schlusspfiff deutlich anzusehen. Natürlich einerseits über den Kantersieg gegen Mitkonkurrent Darmstadt, aber auch über seinen Dreierpack.

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Während Simon Terodde seinen Lauf (drei Tore aus vier Spielen) auch in Darmstadt mit einem weiteren Doppelpack fortsetzte, durfte sich auch sein Sturmpartner mal wieder in die Torschützenliste eintragen. Gut acht Wochen blieb Bülter nach seinem letzten Treffer torlos.

“Ich bin ruhig geblieben”

„Mich freut es natürlich, zumal ich in den vergangenen Spielen nicht so viel getroffen habe. Aber ich bin ruhig geblieben,“ sagte der 29-Jährige. Bei den Toren zum 3:2, 4:2 und 5:2 zeigte Bülter seine bekannten Qualitäten: Vorstoßen in die Strafraum, Haken schlagen, gezielter und überlegter Abschluss.

„Wir waren sehr effizient“, analysierte Trainer Mike Büskens. Die Effizienz personalisierte sich in dem Dreifach-Torschützen. Vier Torschüsse, drei Treffer. Auch in der Laufarbeit war Bülter mit 11,1 Kilometern Tagesbester.

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Terodde lobt die Fanlager

Auch auf Simon Terodde war wieder Verlass, der sein Torkonto auf 24 in dieser Saison erhöhte. “Es war einiges drin in diesem Match. Insbesondere in der Endphase einer Saison haben die Spiele eine gewisse Eigendynamik, das hat man gesehen”, sagte der Mittelstürmer.

Zum Schalker Erfolg wesentlich beigetragen habe die Tatsache, dass die Mannschaft nach dem 0:1 ruhig geblieben sei. Terodde: “Wir wussten, dass wir 90 Minuten Zeit haben. Nach der Halbzeit haben wir den Darmstädtern den Stecker gezogen, die trotzdem nicht aufgegeben haben.”

Terodde war begeistern von der Atmosphäre im Merck-Stadion. “Beide Fanlager haben eine geile Stimmung gemacht. Als wir nach dem Spiel in der Kurve waren, waren es pure Emotionen. Diese Minuten muss man aufsaugen”, betonte der Routinier.

Frank Leszinski
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