Bahnzentrum in Bismarck eröffnet

Sechs Unternehmen bieten Services rund um die Bahn-Infrastruktur

Unter dem Motto „Alte Mauern, frischer Wind“ fand jetzt auf dem Gelände des Bahnhofs Gelsenkirchen-Bismarck die Einweihungsfeier im Bahnzentrum Gelsenkirchen statt.
Bahnzentrum in Bismarck eröffnet

Daumen hoch für das neue Bahnzentrum in Bismarck (v.l.n.r.): Dirk Rödiger, Frank Ewald,
Benjamin Jelitto, Andreas Blum, Lutz Jelitto –Foto: Rau West

Unter dem Motto „Alte Mauern, frischer Wind“ fand jetzt an der Parallelstraße 100 auf dem Gelände des Bahnhofs Gelsenkirchen-Bismarck die Einweihungsfeier im Bahnzentrum Gelsenkirchen statt. Vor rund 15 Jahren wurde bei der Rau West GmbH die Idee geboren, brach liegende Liegenschaften der Deutschen Bahn AG zu mieten oder zu kaufen und diese als Lager- und Logistikflächen für den Bahnbau zu nutzen. In diesem Zuge wurde auch die rund fünf Hektar große Fläche an der Parallelstraße in Gelsenkirchen erworben. Rau West GmbH liefert seit Jahren für Bahnunternehmen Oberbaumaterial wie Schwellen und Schotter.

Um Synergien zu nutzen, wurden weitere wichtige und starke Partner gesucht, die im Bahnbaubereich tätig sind: „Vor sieben Jahren entstand die Idee, am Standort in Gelsenkirchen ein Bahnzentrum mit einem Umschlagplatz für schienengebundene Materialien zu schaffen“, so Initiator Helmut Classen, ehemaliger Geschäftsführer der Rau West GmbH. „Der Standort inmitten des Ruhrgebietes ist für die Bahnkunden der Unternehmen in ganz NRW perfekt, dazu kommt, dass jedes Unternehmen vom anderen am Standort profitiert.“

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Der Weg zur Realisierung war fast so steinig wie der Gleisschotter, mit dem die Unternehmer tagtäglich arbeiten: Politik und Verwaltung hätten an diesem Standort dort wohl lieber einen traditionellen Gewerbepark gesehen Heute arbeiten bereits 90 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei den ansässigen Unternehmen Schweerbau GmbH, Salcef Bau GmbH, IPD Bahn GmbH, IK Management GmbH, Leonard Weiss GmbH und Rau West GmbH. In den nächsten Jahren soll sich die Zahl der Arbeitsplätze am Standort durch weiteren Umbau der vorhandenen Liegenschaften sogar noch verdoppeln.