Bildungsurlaub zur Protestgeschichte

Die örtliche Arbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben an der Volkshochschule Gelsenkirchen veranstaltet einen Bildungsurlaub zur Geschichte der sozialen Bewegungen am Oberrhein ab den 1970er Jahren.
Bildungsurlaub zur Protestgeschichte

Symbolbild von Andreas auf Pixabay

Die örtliche Arbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben (DGB/vhs) an der Volkshochschule Gelsenkirchen veranstaltet vom 16. bis 20. Oktober den Bildungsurlaub: „NAI hämmer gsait!“ (Nein haben wir gesagt!). Zur Geschichte der sozialen Bewegungen am Oberrhein ab den 1970er Jahren.

Am Beispiel des in den 1970er Jahren geplanten Atomkraftwerks Wyhl am Kaiserstuhl und dem daraus entstehenden Widerstand von Bauern, Winzern und Studierenden des nahe gelegenen Freiburg soll an original Schauplätzen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen über die (gewaltlosen) Proteste auf deutscher und französischer Seite gesprochen werden. Wer waren die Akteurinnen und Akteure der badisch-elsässischen Bürgerinitiativen, welche Beweggründe hatten sie? Welche Rolle spielte die Volkshochschule Wyhler Wald?

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Aus der Anti-AKW-Bewegung bildete sich die Umweltbewegung, die zum Teil ihre politische Zukunft bei den sich neu gegründeten Grünen fand. Wie durch Bürgerinitiativen der Weg zur Umweltbewegung und der Weg in die Parlamente geschah; wie sich ein Umweltbewusstsein einer Gesellschaft veränderte und welche Auswirkungen das auf eine Region, eine Stadtgesellschaft hatte, soll an Beispielen vor Ort gezeigt werden. Teil des Programms ist der Besuch des Europaparlaments in Straßburg.

Die Sprecherin der Volkshochschule betont, dass das Seminar als Bildungsurlaub nach dem nordrhein-westfälischen Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (AWbG) anerkannt ist. Weitere Informationen zu Programm und Kosten sowie Anmeldung: brigitte.schneider@gelsenkirchen.de oder telefonisch 0209 169 2549.