Luidger_Wolterhoff

Gesundheitsdezernent Luidger Wolterhoff –Foto: Spernol

Corona: Positive Tests in Demenz-WG

Sechs Bewohner wurden vorsorglich in Gelsenkirchener Krankenhäuser verlegt

Das Gelsenkirchener Gesundheitsamt hat nach einem Corona-Ausbruch in einer Demenz-Wohngemeinschaft mit elf Bewohnerinnen und Bewohnern sechs positiv Getestete mit einschlägigen Symptomen in Gelsenkirchener Krankenhäuser bringen lassen. „Dies war geboten, damit diese Patienten in den Krankenhäusern die bestmögliche medizinische Hilfe erhalten“, erklärte Gesundheitsdezernent Luidger Wolterhoff am Freitagabend. Der erste positive Corona-Fall in der Wohngemeinschaft war den Angaben der Stadt zufolge am 13. Mai bekannt geworden, nachdem eine Patientin in einem Krankenhaus getestet worden war.

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Daraufhin hatte das Gelsenkirchener Gesundheitsamt unmittelbar am gestrigen Donnerstag die zehn weiteren Bewohner sowie das Personal getestet. Dabei wurden drei weitere Bewohner positiv ohne Symptome getestet. Ein Test sei negativ ausgefallen. Dieser Bewohner wurde noch am Donnerstagnachmittag in eine andere Gelsenkirchener Einrichtung verlegt; die symptomfreien Fälle bleiben in der WG und werden dort weiter betreut.

Auch Mitarbeiter positiv getestet

Auch fünf Mitarbeiter der Wohngemeinschaft haben ein positives Testergebnis erhalten und befinden sich nun in Quarantäne. Hier verfolgt das Gesundheitsamt nun wie in solchen Fällen üblich mögliche Infektionsketten sowie betreut die Menschen während der häuslichen Quarantäne. „So ein Ausbruch in einem gesundheitlich und für das Infektionsgeschehen sensiblen Bereich ist immer eine große Herausforderung“, erklärte Krisenstabsleiterin Karin Welge.

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Sie sei „sehr froh darüber, dass wir innerhalb weniger Stunden nach dem Bekanntwerden der Ergebnisse diese sehr guten Lösungen gefunden haben. Ich möchte mich ausdrücklich bei den Krankenhäusern bedanken, dass sie ihren Teil dazu beitragen, möglichst rasch den betroffenen Menschen zu helfen, so dass wir durch das schnelle Eingreifen eine weitere Ausbreitung hoffentlich verhindern konnten“, erklärte Welge.

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