Das Erfolgsrezept der Vorsaison: Stürmt Schalke mit Terodde und Bülter?

Marius Bülter (l.), hier mit Malick Thiaw und Thomas Ouwejan, könnte am Samstag zur Schalker Startelf gehören. Foto: Leszinski

Seit Mittwoch ist er wieder im Mannschaftstraining, und höchstwahrscheinlich gehört Simon Terodde auch direkt zur Schalker Startelf im Samstag-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach.

Die Antwort kaum wie aus der Pistole geschossen und war unmissverständlich. „Voll da“, so Schalkes Trainer Frank Kramer, sei Simon Terodde. Schalkes Torjäger hatte das Pokalspiel beim Bremer SV komplett verpasst und war beim Liga-Start in Köln erst am Schluss eingewechselt worden.

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„Voll da“: Das kann eigentlich nur bedeuten, dass Simon Terodde am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach zur Schalker Startelf gehört. Denn es gibt dann keinen Grund mehr, sich den Luxus zu gönnen, den besten Klub-Torschützen der Vorsaison draußen zu lassen.

Ein Startplatz ist frei

Durch die Rot-Sperre von Dominick Drexler, der in Köln einen höchst umstrittenen Platzverweis hinnehmen musste, ist ein Platz in der Startelf frei. Nicht ausgeschlossen, dass den Marius Bülter einnimmt. Den Offensivspieler, der in Köln den Anschlusstreffer erzielte, aber auch sonst für frischen Wind sorgte, lobte Kramer über den grünen Klee. Bülter, so Schalkes Cheftrainer, habe sich einen Einsatz verdient.

Terodde als Stoßstürmer, Bülter als „Brummkreisel“ um ihn herum: Das wäre das Erfolgsrezept, mit dem Schalke in der Zweiten Liga hauptsächlich erfolgreich war. Beide zusammen erzielten 40 Tore – auch weil sie sich im Strafraum meistens nicht gegenseitig in die Quere kamen.

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Jordan Larsson „reinwerfen“

Zum Kader am Samstag wird auch Jordan Larsson trotz Trainingsrückstand gehören. Man könne ihn durchaus „reinwerfen“, so Kramer. Auch schon von Beginn an?

Norbert Neubaum
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