Das MuseumMobil sucht Ihre NRW-Geschichte

Das MuseumMobil sucht Ihre NRW-Geschichte

Das Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen ist mit MuseumMobil für elf Tage mit seiner Ausstellung zu Gast in Gelsenkirchen.
Das MuseumMobil sucht Ihre NRW-Geschichte

PK zur Eröffnung MuseumMobil mit Karin Welge (Oberbürgermeisterin der Stadt Gelsenkirchen), Copyright by : Gerd Kaemper/ gkfoto.de

Nach dem erfolgreichen Auftakt in Aachen ist das Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen mit der Ausstellung „MuseumMobil. Wir suchen Ihre NRW-Geschichte“ vom 2. bis zum 13. November zu Gast in Gelsenkirchen. Auf der Suche nach der Geschichte unseres Landes besucht das Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen mit seiner Ausstellung „MuseumMobil. Wir suchen Ihre NRW-Geschichte“ in den kommenden Jahren alle Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen. MuseumMobil lädt die Menschen ein, Geschichten aus unserem Land neu zu entdecken und sich mit der eigenen NRW-Geschichte am Aufbau der Sammlung des neuen Hauses zur nordrhein-westfälischen Landesgeschichte zu beteiligen, das in den kommenden Jahren im Behrensbau in Düsseldorf am Rheinufer entsteht. MuseumMobil wird an jedem Standort 7 bis 12 Tage zu sehen sein. Nächste Station ist im Dezember Detmold.

Bei der heutigen Eröffnung im Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen stellten die Oberbürgermeisterin der Stadt Gelsenkirchen Karin Welge und das Präsidium der Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen mit seinen Präsidiumsmitgliedern Prof. Heinrich Theodor Grütter und Dr. Gabriele Uelsberg die Ausstellung „MuseumMobil. Wir suchen Ihre NRW-Geschichte“ vor, die für elf Tage am Hans-Sachs-Haus zu sehen ist. Oberbürgermeisterin Welge übergab dem Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen für seine Sammlung eine Uhr sowie ein historisches Foto des ehemaligen Foyers des Ratssaales im Hans-Sachs-Haus. Die Uhr aus den späten 1950er Jahren hing dort bis zur sanierungsbedingten Schließung des Hauses im November 2002.

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„Es ist schön, dass die große Tour durch Nordrhein-Westfalen und seine zahlreichen Städte und Landkreise das MuseumMobil so schnell nach Gelsenkirchen führt“, sagte Oberbürgermeisterin Karin Welge: „Es ist dabei auch wichtig, dass eine Ausstellung zur Landesgeschichte auch die Vielfalt der kommunalen, lokalen Geschichten aufnimmt. Und davon haben wir in der bewegten Historie unserer Stadt einige.“ Präsidiumsmitglied Heinrich Theodor Grütter, zugleich Direktor des Ruhr Museums Essen und Vorstandsmitglied der Stiftung Zollverein, erläuterte, dass es ein wichtiges Ziel von MuseumMobil sei, mit den Menschen vor Ort – und konkret hier in Gelsenkirchen – ins Gespräch zu kommen, über das, was ihre Stadt und was Nordrhein-Westfalen für sie ausmache. „Mit MuseumMobil möchten wir zum einen das neue Museumsprojekt Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen im ganzen Land bekannt machen, zum anderen begeben wir uns mit dem mobilen Museum auf die Suche nach der DNA des Landes und den vielen bislang unbekannten Geschichten“, so Grütter weiter. „Hierzu dient auch der ‚Sammelsamstag‘, an dem alle eingeladen sind, sich mit ihrem persönlichen Objekt, das NRW-Geschichte geschrieben hat, am Aufbau der Sammlung des Hauses der Geschichte Nordrhein-Westfalen zu beteiligen“, erklärt Gabriele Uelsberg. Das Stiftungspräsidium bedankte sich bei Oberbürgermeisterin Welge und dem Institut für Stadtgeschichte (ISG) als MuseumMobil-Partner für die großzügige Unterstützung des Projekts und für die hervorragende Kooperation.

MuseumMobil – am und im Hans-Sachs-Haus

Der MuseumMobil-Container am Hans-Sachs-Haus zeigt insgesamt 53 Exponate mit Geschichten aus allen Landesteilen. Ausgewählte Gegenstände, Dokumente und Fotos der Landesgeschichte stehen im Zentrum der Präsentation. Hierzu zählen neben der „Gründungsurkunde“ des Landes, die Verordnung Nr. 46 der britischen Militärregierung, auch „Chartstürmer“ wie Kraftwerk, BAP, Herbert Grönemeyer und Nena, die Musikgeschichte geschrieben haben sowie eine Fan-Kutte des FC Schalke 04. Weitere Objekte, Mitmachstationen sowie ein Modell vom Behrensbau in Düsseldorf, dem Sitz des Hauses der Geschichte Nordrhein-Westfalen, sind im Foyer Hans-Sachs-Hauses zu sehen. Zeitzeugeninterviews und der interaktive Zugang über Tablets lassen Geschichte lebendig werden. Aktionen, Podiumsgespräche und vor allem der „Sammelsamstag“ am 12. November 2022 im Hans-Sachs-Haus laden zum Austausch über unser Land und zum Mitmachen ein.

Talks mit Gästen

Bei „Die ersten Jahre in Deutschland. Junge Geflüchtete schreiben“ am kommenden Freitag, 4. November, 18 Uhr, in der VHS im Bildungszentrum lesen jugendliche Geflüchtete aus ihrem Buch. Sie berichten darin über ihre Erfahrungen und ihren Neuanfang in Gelsenkirchen. Um „Mittendrin oder doch nur am Rand. Gelsenkirchen als ‚Labor für alles‘ in Nordrhein-Westfalen“ geht es beim Talk im Hans-Sachs-Haus am Donnerstag, 10. November, 19 Uhr. Es diskutieren Prof. Dr. Stefan Berger, Prof. Heinrich Theodor Grütter, Dr. Daniel Schmidt, Dr. Uta C. Schmidt, Prof. Dr. Malte Thießen.

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 „Sammelsamstag“ – 12. November, 14-17 Uhr, Hans-Sachs-Haus, Foyer

Am „Sammelsamstag“ sind alle Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener eingeladen, sich mit ihrem persönlichen Objekt, das NRW-Geschichte geschrieben hat, am Aufbau der Sammlung des künftigen Hauses der Geschichte Nordrhein-Westfalen zu beteiligen. Gegenstände aus der Zeit des Bergbaus, Objekte, die Fußballgeschichte geschrieben haben oder von besonderen Beziehungen und Erlebnissen erzählen – Expertinnen und Experten vom Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen stehen für Gespräche rund um Ihre NRW-Geschichte bereit.

Führungen und Mitmachaktionen

Am MuseumMobil-Container vor dem Hans-Sachs-Haus finden täglich von 10 bis 18 Uhr sowie im Foyer des Hans-Sachs-Hauses zu den angegebenen Öffnungszeiten Mitmachaktionen und Begleitungen für große und kleine Besucherinnen und Besucher statt. Bei einem Riesenmemory und einem NRW-Magnetspiel können Interessierte ihr Wissen über das Land und seine Regionen unter Beweis stellen. Der Eintritt und alle Angebote sind kostenfrei.

Weitere Informationen unter: www.hdgnrw.de