Kam noch nicht zum Einsatz, hat mit Österreich aber Chancen aufs Weiterkommen: Alessandro Schöpf. Foto: FC Schalke 04

Drei Schalker bei der EM: Erfolgsgeschichten sehen anders aus

Deutschland ist durch den 4:2-Sieg gegen Portugal im EM-Turnier angekommen – die drei Spieler, die noch auf Schalke unter Vertrag stehen, sind es mit der Türkei, Dänemark und Österreich irgendwie noch nicht.

Mit Ozan Kabak (Türkei), Frederik Rönnow (Dänemark) und Alessandro Schöpf sind bei der Fußball-Europameisterschaft drei Spieler dabei, die zumindest aktuell noch beim FC Schalke 04 unter Vertrag stehen. Nach der großen Erfolgsstory sieht es bei allen Dreien nicht aus – am ehesten darf sich noch Alessandro Schöpf mit Österreich Hoffnungen auf ein Weiterkommen machen.

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Noch keine Einsatz-Minute

Zum Einsatz kamen alle drei Schalker noch nicht. Auch nicht Ozan Kabak, von dem Schalke sich erhofft hatte, durch gute Einsätze bei der EM seinen Marktwert noch steigern zu können – Kabak (Vertrag bis 2024) gilt als Verkaufskandidat. Aber nicht mal die 0:3-Niederlage gegen Italien spülte Kabak in die erste Elf, in die mit Kaan Ayhan (US Sassuolo) dann aber ein Schalker Ex-Verteidiger den Sprung schaffte. Doch auch gegen Wales verlor die Türkei (0:2), ihr letztes Gruppenspiel haben die bislang enttäuschenden Türken heute um 18 Uhr gegen die Schweiz.

Schöpf hofft: „Endspiel“ gegen die Ukraine

Für Torhüter Frederik Rönnow steht die EM mit Dänemark natürlich unter den Eindrücken der tragischen Ereignisse um Cristian Eriksen, der im Spiel gegen Finnland kollabiert war und wiederbelebt werden musste. Die Dänen verloren sowohl gegen Finnland (0:1) und trotz eines ganz starken Auftritts auch gegen Belgien (1:2). Letztes Gruppenspiel ist am Montag gegen Russland. Torhüter Rönnow, der von Eintracht Frankfurt nach Schalke ausgeliehen war und wieder zu den Hessen zurückkehren wird, kam noch nicht zum Einsatz.

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Genau wie Alessandro Schöpf, der mit Österreich immerhin aber schon einen Sieg bejubeln durfte: Das 3:1 gegen Nordmazedonien lässt die Österreicher trotz der 0:2-Niederlage gegen die Niederlande vom Weiterkommen träumen. Das Spiel gegen die Ukraine am Montag ist so etwas wie ein Finale um Platz 2 in der Gruppe C, eine andere Option wäre für Österreich das Weiterkommen als einer der besten Gruppendritten. Schöpfs auf Schalke auslaufender Vertrag wurde nicht verlängert.

Norbert Neubaum
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