Dritte Kohlendioxid-Bilanz des MiR veröffentlicht

Das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen veröffentlicht bereits zum dritten Mal in Folge seine CO2-Bilanz.
Dritte Kohlendioxid-Bilanz des MiR veröffentlicht

Das Musiktheater im Revier. Foto: Stadt Gelsenkirchen

Das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen veröffentlicht bereits zum dritten Mal in Folge seine CO2-Bilanz. Für die Spielzeit 2021.22 lag der CO2-Fußabdruck bei 2.265 t CO2e. Erstmalig konnten jetzt Daten für eine vollständige Spielzeit ohne Einschränkung des Spielbetriebs erfasst werden. Dabei wurden unter anderem umfangreiche Daten der Bereiche Energie, Wasser, Abfall sowie Reisetätigkeiten der Besucher*innen, Gastkünstler*innen und des eigenen Personals ermittelt und analysiert.

Der Bereich Energie nahm mit 50% den größten Anteil am Verbrauch ein, gefolgt von der Mitarbeitendenmobilität (33%) und dem Publikumsverkehr (18%). „Erfreulich ist, dass der absolute Wert der Umweltauswirkungen im Bereich Energie (1.101 t CO2e) gegenüber dem Vorjahr durch gezielte Maßnahmen schon messbar um rund 10 % reduziert werden konnten“, erläutert Tobias Werner, Geschäftsführer des Musiktheater im Revier.

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Die Datenqualität konnte in den vergangenen drei Jahren erheblich verbessert und standardisiert werden. „Eine qualitativ hochwertige Datenlage ist die notwendige Grundlage für strategische Entscheidungen und eine administrative Steuerung in Richtung einer klimaneutralen Unternehmenstätigkeit“, so Tobias Werner. Die Bilanz wurde auf Grundlage des Greenhouse Gas Protokolls erstellt, einem internationalen Standard zur Berechnung unternehmensbezogener Treibhausgasemissionen.

Das MiR setzt sich seit mehreren Jahren intensiv mit seinen Emissiondaten auseinander. Im März 2021 erstellte und veröffentlichte das Musiktheater im Revier für die Spielzeit 2019/20 erstmalig eine CO2-Bilanz und war damit Vorreiter unter den Opernhäusern in Deutschland.

Seitdem konnte das MiR verschiedene Häuser mit den bestehenden Erfahrungen unterstützen. „Wir wollen mit der Veröffentlichung einen Beitrag zur Verbesserung der Datengrundlage in Deutschland leisten und gleichzeitig andere Unternehmen dazu animieren, sich ebenfalls mit den eigenen Emissionen auseinanderzusetzen, um diese sukzessive zu reduzieren“, sagt Tobias Werner. Die Vernetzung und ein Wissensaustausch sind wesentlicher Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie des MiR.

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