Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder holte 15 Neuzugänge, u. a. Dominick Drexler vom 1. FC Köln. Foto: Rabas

Ein Viertel des Etats der Vorsaison: So will Schalke sich gesund sparen

Aus der Not eine Tugend machen: Schalke geht mit einem relativ kleinen Kader durch die Saison. Der kostet nur noch ungefähr ein Viertel des Etats der vergangenen Saison.

Nach dem geplatzten Transfer von Sergi Enrich geht Schalke also vorerst mit dem bereits vorhandenen Kader durch die Saison. Der ist mit 24 Spielern nicht relativ groß – und der Beleg dafür, dass die Königsblauen aus der Not eine Tugend machen.

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Von ca. 80 auf 20 Millionen Euro

Denn weniger Spieler bedeuten auch weniger Ausgaben: Wurden in der vergangenen Saison noch ca. 80 Millionen Ausgaben für die Lizenzspieler-Abteilung veranschlagt, dürfte der Etat nun bei ca. 20 Millionen Euro liegen. Schalke geht also ungefähr mit einem Viertel des Vorjahres-Etat durch die Saison.
15 Zugänge, 30 Abgänge

Auch wenn er sich manchen Transfer wohl einfacher oder auch mit einem lukrativeren Ende für Schalke vorgestellt hat, ist es Sportdirektor Rouven Schröder geglückt, alle Großverdiener vorerst von der Gehaltsliste zu bekommen. Mit Torhüter Ralf Fährmann wurde außerdem ein „Streckungs-Modell“ vereinbart – er verdient zwar sein Geld wie vereinbart, aber die Vertragslaufzeit wurde verlängert, so dass es sich auf die einzelnen Saisons bezogen um eine Gehaltsreduzierung handelt. 15 Neuzugänge stehen insgesamt 30 Abgängen gegenüber.

Stichtag 15. September: Punktabzug soll vermieden werden

Die gewaltigen Einsparungen im Lizenzspielerbereich sind die wohl entscheidende Maßnahme, um die von der DFL gestellten Lizenzauflagen erfüllen zu können. Bis zum 15. September muss Schalke die entsprechenden Unterlagen einreichen. Der Verein ist guter Dinge, dem drohenden Sechs-Punkte-Abzug aus dem Weg gehen zu können.

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Norbert Neubaum
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