Für Schalke zählt gegen Osnabrück nur ein Sieg

Nach zwei restlos enttäuschenden Vorstellungen gegen Elversberg und Düsseldorf zählt für Schalke gegen Osnabrück am Freitagabend (18.30 Uhr) nur ein Sieg.

Cedric Brunner (am Ball) kehrt nach wochenlangen Leistenproblemen in den Schalker Kader zurück. Foto: Rabas

Bei der 3:5-Niederlage in Düsseldorf fehlte in den ersten 30 Minuten, als die Blau-Weißen mit 0:3 in Rückstand gerieten, die erforderliche Intensität. Der Auftritt bei der Fortuna wurde in dieser Woche detailliert analysiert. „Am Montag hatten wir einen guten und intensiven Austausch untereinander. Dort haben wir uns das gesagt, was wir auf den Herzen hatten, was gut und was nicht gut war“, berichtet Traner Karel Geraerts.

„Am Dienstag haben wir die Videosequenzen aus dem Düsseldorf-Spiel gezeigt. Es ist vieles gesagt worden – von mir zu den Spielern und umgekehrt. Es war gut und wichtig, dass wir das gemacht haben“, fügt der Fußballlehrer hinzu. Aus der Enttäuschung zu Beginn der Woche habe sich bei den Spielern sehr schnell eine große Motivation entwickelt, es besser zu machen. „Die Einheiten verliefen so, wie ich es gerne sehe“, sagt Geraerts. Das Team wisse um die Bedeutung des Spiels.

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Gegner mit neuem Trainer

Die Tatsache, dass der kommende Gegner mit einem neuen Chef-Trainer, Uwe Koschinat, nach Gelsenkirchen reist, mache die Vorbereitung auf das Duell etwas anspruchsvoller, sagt Geraerts, da Koschinats Spielidee beim neuen Club noch unbekannt ist. Aktuell müsse man aber ohnehin in erster Linie auf sich selbst schauen, so der Coach der Königsblauen, der Veränderungen beim Personal sowie der Formation nicht ausschließt.

Dominick Drexler fällt ebenso wie Yusuf Kabadayi verletzungsbedingt aus, die U23-Spieler Jimmy Kaparos und Steven van der Sloot trainierten dafür in dieser Woche mit der Lizenzmannschaft. „Sie haben gezeigt, dass sie es verdient haben, in den Einheiten dabei zu sein“, sagt Geraerts. Zudem steht Cedric Brunner, der seit Montag wieder voll mittrainiert hat, vor einer Rückkehr ins 20-Mann-Aufgebot.

Lob für Idrizi

Ein Kandidat für die Startelf ist laut Geraerts Blendi Idrizi, der in Düsseldorf nach 33 Minuten eingewechselt wurde und dem Offensivspiel der Knappen neue Impulse verlieh. „Blendi ist ein Spieler, den ich als Trainer gerne sehe. Er möchte den Ball haben, ist schnell, kann sich gut drehen und der Mannschaft etwas Besonderes geben“, sagt Geraerts. „Er hat gezeigt, dass er ein talentierter Spieler ist.“

Frank Leszinski