Gelsenwasser unterstützt Realschule

Die Otto-Burrmeister-Realschule in Recklinghausen und die Gelsenwasser AG sind offizielle Kooperationspartner im Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“ .
Gelsenwasser unterstützt Realschule

BZ: IHK Nord-Westfalen Partnerschaft-Schule-Betrieb Gelsenwasser und Otto-Burmeister-Realschule am 27.04.2023 Foto: Arne Pöhnert

Recklinghausen/Gelsenkirchen – Die Otto-Burrmeister-Realschule in Recklinghausen und die Gelsenwasser AG sind offizielle Kooperationspartner im Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“ der IHK Nord Westfalen. Vertreter von Unternehmen und Schule unterzeichneten gestern (27. April) eine entsprechende Vereinbarung. Damit steigt die Zahl der Kooperationen im Kreis Recklinghausen auf 91. Für die Otto-Burrmeister-Realschule ist es die vierte Partnerschaft mit einem Unternehmen in der IHK-Initiative.

Hauptziel des IHK-Projektes ist es, die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung sowie die Unternehmen bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses zu unterstützen. „Der Schlüssel zum Erfolg ist das persönliche Kennenlernen. Die Schüler entdecken ihre Interessen und das Unternehmen findet Talente, die es zu fördern lohnt“, erklärt IHK-Projektmitarbeiterin Eva Hild.

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Die Gelsenwasser AG zählt zu den größten deutschen Wasserversorgungsunternehmen, ist aber auch auf anderen Geschäftsfeldern wie der Abwasserentsorgung oder der Energieversorgung aktiv. Hinzu kommen Dienstleistungen rund um Wasser und Energie. Hauptsitz des Unternehmens ist Gelsenkirchen, in Recklinghausen ist es mit einer Bezirksdirektion vertreten. Dort bildet das Wasserversorgungsunternehmen aktuell sieben von insgesamt 68 Auszubildenden in den Berufen „Anlagenmechaniker/-in“ und „Kaufleute für Dialogmarketing“ aus.

Im IHK-Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“ lädt das Unternehmen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Realschule zu Betriebsbesichtigungen ein, um ihnen Einblicke in die Arbeits- und Produktionsweise des Betriebes zu ermöglichen und das Ausbildungsangebot zu präsentieren. Zudem gehen Auszubildende als IHK-Ausbildungsbotschafter in die Schulklassen und informieren über ihre Ausbildungsberufe.

Simone Bärenfänger, Personalentwicklerin bei Gelsenwasser, unterstreicht angesichts des spürbaren Fachkräftemangels die Notwendigkeit, keine Talente unentdeckt zu lassen: „Um unser Unternehmen nachhaltig weiterzuentwickeln, müssen wir schon heute offensiv auf die jungen Leute zugehen und immer wieder begabte und motivierte Jugendliche entdecken, ausbilden und fördern.“ Nur so könne ein Betrieb wettbewerbsfähig bleiben, erklärt Bärenfänger.

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Der stellvertretende Schulleiter Hansjörg Rommel betont: „Das IHK-Projekt bietet unseren Schülerinnen und Schülern, aber auch den Lehrkräften die Chance, Betriebe hautnah kennenzulernen und sich für Ausbildungsberufe und die Wirtschaft nachhaltig zu begeistern. Durch den persönlichen Kontakt erleichtern wir den Jugendlichen den Weg in das Berufsleben.“

Die IHK Nord Westfalen bietet Schulen und Unternehmen in ihrem Bezirk Unterstützung bei der Anbahnung von Kooperationen an. Ansprechpartnerin für das Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“ ist in der Emscher-Lippe-Region Eva Hild, Telefon 0209 388-539.

Informationen im Internet: www.ihk.de/nordwestfalen/schule-betrieb