Landtagswahl NRW: So hat Gelsenkirchen gewählt

Die CDU hat die Landtagswahl NRW klar für sich entschieden. Die SPD hat das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte eingefahren. Ganz anders stellt sich das Wählervotum in Gelsenkirchen dar – so hat die Stadt gewählt.
Die CDU hat die Landtagswahl NRW klar für sich entschieden, die SPD hat das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte eingefahren. Ganz anders stellt sich das Wählervotum in Gelsenkirchen dar – so hat die Stadt gewählt.
Wurde im Wahlkreis Gelsenkirchen I – Recklinghausen V direkt gewählt: SPD-Kandidatin Christin Siebel. Foto: Susie Knoll

Gelsenkirchen bleibt rote Hochburg: Während die SPD landesweit mit 26,7 Prozent das schlechte Ergebnis ihrer Geschichte eingefahren hat, konnten die Sozialdemokraten die Wahl in Gelsenkirchen klar für sich entscheiden. 37,48 Prozent der Stimmen entfallen hier laut vorläufigem Endergebnis auf die SPD. Das bedeutet ein Minus von 1,44 Prozent gegenüber der Wahl in 2017. Zweitstärkste Kraft wird in Gelsenkirchen die CDU mit 27,14 Prozent der Stimmen. Damit konnten die Christdemokraten einen Gewinn von 2,05 Prozentpunkten verbuchen.

Grüne auch in Gelsenkirchen Wahlgewinner

Wahlgewinner sind auch hier die Grünen, die es auf 11,96 Prozent bringen – ein sattes Plus von 7,8 Prozent gegenüber 2017. Anders als in ganz Nordrhein-Westfalen bleibt die AfD in Gelsenkirchen zweistellig. Auf 10,44 Prozent bringt es die Partei in der Stadt, womit sie 2,54 Prozent verliert. Die FDP fällt auch in Gelsenkirchen unter die Fünf-Prozent-Hürde. Insgesamt 4,32 Prozent der Wählerstimmen können die Liberalen auf sich vereinen, was ein Minus von 3,85 Prozent bedeutet. Die Linke bringt es auf gerade einmal 1,90 Prozent, womit sie gegenüber der vergangenen Landtagswahl 3,12 Prozent einbüßt.

Werbung
Die unglaubliche Reise des FC Schalke 04 Vom bitteren Abstieg bis zur meisterlichen Rückkehr in die Erste Liga – die Geschichte der Saison 2021/22
Die CDU hat die Landtagswahl NRW klar für sich entschieden, die SPD hat das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte eingefahren. Ganz anders stellt sich das Wählervotum in Gelsenkirchen dar – so hat die Stadt gewählt.
Wurde im Wahlkreis Gelsenkirchen II direkt gewählt: SPD-Kandidat Sebastian Watermeier. Foto: Susie Knoll

Klarer Wahlgewinner in Gelsenkirchen ist die SPD auch bei den Erststimmen: Im Wahlkreis Gelsenkirchen I – Recklinghausen V, zu dem auch Buer gehört, wurde SPD-Kandidatin Christin Siebel mit 42,30 Prozent direkt in den Düsseldorfer Landtag gewählt. Siebel könnte ihren Einzug nur in der heimischen Quarantäne feiern. Ihr CDU-Kontrahent Markus Karl landete mit 28,4 Prozent auf den zweiten Platz.

Niklas Witzel von den Grünen belegte mit 11, 37 Prozent Platz drei. Den Wahlkreis Gelsenkirchen II konnte Sebastian Watermeier (SPD) mit 41,09 Prozent für sich entscheiden. CDU-Kandidat Michael Schmitt belegte mit 26,85 Prozent Platz zwei. İlayda Bostancıeri von den Grünen konnte 11,24 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, was Platz drei bedeutet. Die Wahlbeteiligung lag bei 44,45 Prozent und damit klar unter dem Landesschnitt.Über die sogenannten Landesliste ziehen Ilayda Bostancieri (27) für Bündnis `90/Die Grünen und Enxhi Seli-Zacharia für die AfD erstmals in den Landtag ein.

%d Bloggern gefällt das: