Lina Thiede ist Gelsenkirchens „writer in residence“ 2024

Die diesjährige Stipendiatin des Gelsenkirchener Literaturstipendiums „writer in residence“ ist Lina Thiede aus Köln.
Lina Thiede ist Gelsenkirchens „writer in residence“ 2024

Lina Thiede ist writer in residence 2024 –Foto: Kayla Meyer

Die diesjährige Stipendiatin des Gelsenkirchener Literaturstipendiums „writer in residence“ ist Lina Thiede aus Köln. Wie die Stadt Gelsenkirchen am Dienstag mitteilte, wird die 27-jährige Autorin von Mitte August bis Mitte November ihre Residenz im Kreativquartier Ückendorf im Gelsenkirchener Süden beziehen. „Ich bin sehr gern an mir unbekannten Orten, denn ich entdecke liebend gern“, so Thiede. „Das kurbelt meine Fantasie an. Während meiner Zeit in Gelsenkirchen habe ich unter anderem vor, die Stadt in meinen Texten zu verarbeiten.“
Neben dem Schreiben wird Thiede zu Lesungen, einer Schreibwerkstatt und einem mehrwöchigen Projekt für Schreibende und Publikum einladen. Dieser Austausch mit der Stadtgesellschaft und der kulturellen Szene in Gelsenkirchen ist einer der Schwerpunkte des Literaturstipendiums „writer in residence“, das seit 2021 vom Referat Kultur der Stadt Gelsenkirchen in Kooperation mit der Gelsenwasser-Stiftung und der SEG vergeben wird.

Lina Thiede ist in Gießen aufgewachsen und studierte Komparatistik, Musikwissenschaft und Theorien und Praktiken professionellen Schreibens in Saarbrücken, Bonn und Köln. Sie ist Mitgründerin und -herausgeberin des Literaturblattes Handjob sowie Initiatorin und Mitorganisatorin des Kölner Frauen:zimmers, einer Schreibwerkstatt von Autorinnen für schreibende FLINTA. Neben zahlreichen Kurzgeschichten in Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlichte sie den Roman „Homo Femininus“ (2020) sowie das Jugendbuch „Verbanntes Herz“ (2017). Sie ist mehrfache Preisträgerin des Jungen Literaturforums Hessen-Thüringen und des hr2-Literaturpreises. 2022 erhielt sie das Land in Sicht-Stipendium des Hessischen Literaturrats in Wolfhagen, 2024 den Berliner Preis für Science Fiction sowie das Stipendium des Goethe-Instituts Tschechien im Kloster Broumov

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„Das Motto der Gelsenwasser-Stiftung lautet ‚Wir investieren in Menschen‘ – und genau das tun wir hier“, so Dr. Bärbel Kerkhoff, Geschäftsführerin der Gelsenwasser-Stiftung. „Junge Schriftsteller nach Gelsenkirchen zu holen und zu sehen, wie neugierig und interessiert sie auf unsere Stadt schauen und ihre Erfahrungen und Begegnung in Literatur verarbeiten, ist eine große Chance. Nicht nur für die Stipendiaten, sondern auch für die Stadt und ihre Bürger.“