Die Bogestra hilft mit ihten Bussen, auf eine Hotline für Ausbildungsplätze aufmerksam zu machen. Foto: Emscher-Lippe-Agentur

Linienbusse werben für Hotline zum Ausbildungsplatz

Der Weg zu einem Ausbildungsplatz ist für junge Menschen in diesem Jahr noch immer offen. Darauf weist die „Kommunale Koordinierung Übergang Schule-Beruf“ der Stadt Gelsenkirchen hin.

Damit dies auch möglichst viele junge Menschen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz mitbekommen, sind heute gemeinsam mit den Arbeitsagenturen Recklinghausen und Gelsenkirchen zwei zusätzliche Linienbusse mit Aufklebern vorgestellt worden, die ab sofort für die „Hotline zum Ausbildungsplatz“ werben. Die BOGESTRA ist als Betreiber der Fahrzeuge nicht nur Werbeträger, sondern hat die Aktion auch tatkräftig unterstützt. So werden die Fahrgäste auch in den Bussen auf die Hotline aufmerksam gemacht.

Die Motive auf den Bussen sind bereits aus den kürzlich vorgestellten Social-Media-Clips bekannt, die inzwischen schon knapp 100.000 Mal aufgerufen worden sind. Zusätzlich informieren Plakate über die Verlängerung des Ausbildungsstarts 2020. So sind in Gelsenkirchen auf 13 im Stadtgebiet verteilten Großplakatwänden Motive und die Hotline zu sehen.

Drei kurze Video-Clips

Die Regionalagentur Emscher-Lippe hat in Kooperation mit den Städten Gelsenkirchen und Bottrop sowie dem Kreis Recklinghausen, diese gemeinsame, regionale Kampagne gestaltet. Die crossmediale Informationskampagne soll mit einem ineinandergreifenden Konzept die Zielgruppe sowohl über soziale Netzwerke als auch über großformatig beklebte Busse ansprechen. In aktuell frequentierten Sozialen Netzwerken (wie Instagram und TikTok, aber auch Youtube und Facebook) werden ausbildungsinteressierte Jugendlichen und ihre Eltern über drei kurze Video-Clips angesprochen.

Für die Entwicklung und Realisation der Social-Media-Clips konnte der junger Gelsenkirchener Diplom-Regisseur, Urs Kessler, gewonnen werden. Primäres Ziel der Clips ist es, grundsätzlich den Gedanken, dass jetzt noch eine Ausbildung möglich ist, in den Köpfen der Zielgruppe zu verankern. Die Clips verweisen die auf eine Landing-Page, die auf den Seiten der Regionalagentur Emscher-Lippe. Auch hier werden wichtige Informationen und die lokalen Rufnummern der Berufsberatung, der Arbeitsagenturen Gelsenkirchen/Bottrop und Recklinghausen als weiterführende Ansprechpartner präsentiert.

Die Finanzierung dieser crossmedialen Kampagne erfolgt aus Mitteln des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS), die eigens den Regionalagenturen zur Verfügung gestellt wurden, um die Übergangsschwierigkeiten unter Corona abzumildern. Weiterhin stellen die Regionalagentur Emscher-Lippe sowie der Kreis Recklinghausen, die Städte Gelsenkirchen und Bottrop, die Agentur für Arbeit Gelsenkirchen und die Jugendberufsagentur Gelsenkirchen Mittel zur Verfügung. Wer noch keinen Ausbildungsplatz gefunden hat, kann noch bis Ende des Jahres eine Ausbildung beginnen. Hilfe bei der Suche gibt es für Gelsenkirchener unter der Rufnummer 0209/164222.

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