Neue Schulen für die Stadt

Die Zahl der schulpflichtigen Kinder soll in den kommenden Jahren stark steigen. Die Stadt reagiert mit einem Neubauprogramm.

Mit einem Sofortprogramm zum Schulneubau reagiert die Stadt Gelsenkirchen auf den in dem aktuellen Schulgutachten festgestellten starken Anstieg an schulpflichtigen Kindern in den kommenden Jahren.

Jetzt haben Bildungsdezernentin Annette Berg und Stadtbaurat Christoph Heidenreich dem Ausschuss für Bildung vorgeschlagen, die nächsten Schritte zur Umsetzung eines Teilpaketes für die Primarstufe im Stadtbezirk GE-Mitte einzuleiten. Den endgültigen Beschluss wird der Rat der Stadt am 25. Juni fällen.

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Neues Ruhr-Wort

Dreizügige Schule mit Turnhalle

Ausgewählt wurde im Stadtbezirk Mitte ein unbebautes Grundstück an der Ebersteinstraße. Hier soll die Gelsenkirchener Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mbH (ggw) eine dreizügige Grundschule mit maximal möglichen zusätzlichen Räumen sowie eine Einfachsporthalle bauen.
An der Kurt-Schumacher-Straße soll die bestehende zweizügige Gemeinschaftsgrundschule um zwei weitere Züge und eine Zweifachsporthalle ergänzt werden.

Aufgrund möglicher Erweiterungspotenziale der ggw kann die bereits vorhandene Grundstücksfläche erweitert werden. Dabei können die schon vorhandene Infrastruktur und die vorhandene verkehrstechnische Anbindung der Grundschule für den Erweiterungsbau mit genutzt werden.

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Hauptschule als Ausweichquartier?

Aktuell werden Sanierungsmaßnahmen an der bestehenden Schule durchgeführt, sodass zusammen mit einem Erweiterungsbau um zwei Züge der gesamte Schulstandort deutlich aufgewertet und dauerhaft gesichert wird.

Auf einem Grundstück an der Caubstraße gibt es eine ehemalige Hauptschule, die nach Freizug zum Jahresende 2020 mit einer befristeten Genehmigung für rund zwei bis drei Jahre bis zur Fertigstellung des Gebäudes an der Kurt-Schumacher-Straße ein temporäres Ausweichquartier werden soll. Hierfür wird die Stadtverwaltung in Abstimmung mit den externen Genehmigungsbehörden prüfen, ob das Gebäude als Ausweichstandort geeignet ist.

Bau in Modularbauweise

Nach dem Umzug in den Neubau an der Kurt-Schumacher Straße wird das Gebäude abgerissen und neben der vorhandenen Einfachsporthalle eine weitere Zweifachsporthalle gebaut. Auf dem Grundstück befinden sich dann insgesamt drei Turnhallen. Damit wird auch der Bedarf an Sportmöglichkeiten am Standort Schalke/Schalke-Nord gedeckt, was zudem den Zielen eines künftigen Stadtteilentwicklungskonzepts entspricht.

Eine weitere dreizügige Grundschule soll auf dem Grundstück Schultestraße entstehen. Auf der Fläche befinden sich das zweizügige Schulgebäude der ehemaligen Hauptschule sowie eine Einfachsporthalle. Hier kann eine neue Grundschule durch die Nutzung des vorhandenen Schulgebäudes und dem Neubau eines Modul-/Solitärgebäudes entstehen. Die Schule verfügte dann über drei Züge und eine Einfachsporthalle.

„Mit insgesamt neun Zügen und vier Turnhallen wären die Erfordernisse zu den Primarstufen realisierbar“, so Annette Berg. Zur Sicherstellung eines effektiven Bauprozesses mit schnellstmöglicher Fertigstellung sollen die geplanten Neu- und Erweiterungsbauten vorzugsweise in Element-/Modulbauweise errichtet werden. Mit der Wahl dieser Konstruktionsart ist sichergestellt, dass die Schulen in kürzester Bauzeit errichtet werden können..

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