Parteien wollen Eventstadt Gelsenkirchen stärken

SPD und CDU in Gelsenkirchen fordern ein Konzept für die künftige Planung von Großveranstaltungen in Sport und Kultur.
Parteien wollen Eventstadt Gelsenkirchen stärken

Die Initiative zu den Taylor Swift-Konzerten ist nach Auffassung der Ratsparteien ein guter Auftakt, um dieses Ziel zu erfüllen. –Foto: Stadt Gelsenkirchen/Gerd Kaemper

SPD und CDU in Gelsenkirchen fordern ein Konzept für die künftige Planung von Großveranstaltungen in Sport und Kultur. In einer gemeinsamen Mitteilung stellen die wirtschaftspolitischen Sprecher der beiden Parteien fest, dass Gelsenkirchen sich dieser Tage als gute Gastgeberstadt für Events verschiedener Art, gezeigt habe die nicht nur medial im internationalen Fokus stehen. Viele Menschen seien von außerhalb angereist, um die Veranstaltungsangebote zu nutzen.

SPD und CDU haben, laut eigener Aussage, in diesem Umstand schon früh Chancen und Möglichkeiten erkannt und mit einem entsprechenden Haushaltsantrag im vergangenen Jahr dafür Sorge getragen, dass die Nutzung von Synergien bei Großveranstaltungen konzeptionell ausgestaltet wird. Hierzu zähle insbesondere die Schaffung von flankierenden Rahmenprogrammen und entsprechenden Angeboten im Stadtgebiet.

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Für Lukas Günther, dem wirtschaftspolitischen Sprecher der SPD-Ratsfraktion, steht fest: „Wir müssen das Potenzial von Großveranstaltungen in Gelsenkirchen besser und effektiver für die Belebung der Innenstädte nutzen. Die Initiative zu den Taylor Swift-Konzerten ist ein guter Auftakt, um dieses Ziel zu erfüllen.“ Jetzt ginge es darum, weiter und kontinuierlich am Ball zu bleiben, so der Sozialdemokrat.

Werner Wöll, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU, sieht den Mehrwert der Maßnahmen nicht nur bei den Besucherinnen und Besuchern von außerhalb: „Von einem Rundum-Paket profitieren nicht nur externe Gäste, sondern auch die Arena als Veranstaltungsort. Es ist gut, dass diese Initiative von SPD und CDU jetzt Fahrt aufnimmt.“

Die Kooperationsparteien sind sich einig, dass Gelsenkirchen als etablierter und beliebter Austragungsort von Großveranstaltungen in Sport und Kultur, auch künftig ein breit aufgestelltes Angebot für Besucherinnen und Besucher vorhalten sollte. Die von den beiden Parteien angestoßene Konzeptionierung solcher Formate bilde hierfür eine gute Grundlage, auf die in den kommenden Jahren noch weiter aufgebaut werden müsse, fordern die beiden Parteien.

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