Ein Gelsenkirchener Ehepaar wurde über WhatsApp um mehrere tausend Euro betrogen. Das meldet die Polizei Gelsenkirchen.
Polizeiauto. Symbolfoto: Pixabay

Polizei: Gelsenkirchener Ehepaar über WhatsApp betrogen

Ein Gelsenkirchener Ehepaar wurde über WhatsApp um mehrere tausend Euro betrogen. Das meldet die Polizei Gelsenkirchen.

Am 24. März erhielt eine 72-jährige Gelsenkirchenerin eine Nachricht über den Messenger-Dienst WhatsApp. Von einer ihr unbekannten Nummer meldete sich ihr vermeintlicher Sohn, der schrieb, dass er dringend Überweisungen tätigen müsse. Da sein Handy aber kaputt sei, könne er dies nicht erledigen. Daraufhin überwies die 72-Jährige mehrfach Geldbeträge auf verschiedene Konten. Erst als ihr Sohn am darauffolgenden Samstag zu Besuch kam, wurde der Betrug bemerkt.

Polizei: „Vorgehensweise über WhatsApp neu“

„Der Enkeltrick selbst ist nicht neu als Betrugsmasche“, erklärt die Polizei. „Die Vorgehensweise über WhatsApp, und nicht wie bisher allein über das Telefon, ist hingegen ein neueres Erscheinungsbild.“ Die Ermittlungsbehörde rät, bei solchen Anfragen immer misstrauisch zu sein. Vor allem, wenn sich in den Nachrichten nicht mit dem Namen, sondern mit allgemeinen Begriffen, wie „dein Sohn“ oder „deine Tochter“, gemeldet wird. Außerdem sollten sich Angesprochene von der unbekannten Nummer einen Identitätsnachweis schicken oder sich Informationen nennen lassen, die allein die Betreffenden wissen. „Wenn die Möglichkeit besteht, vergewissern Sie sich, dass es tatsächlich ein Verwandter ist, indem Sie ihn oder sie über einen Anruf über das Festnetztelefon erreichen“, rät die Gelsenkirchener Polizei.

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