Die Veltins-Arena beim 4:0-Sieg gegen Hoffenheim: Der Würfel bleibt, der Rasen wird ausgetauscht. Foto: Neubaum

Schalke: Die Bayern müssen auf dem alten Rasen ran

Die Veltins-Arena bekommt einen neuen Rasen – nach dem Spiel gegen den FC Bayern München wird das nicht mehr ganz so satte Grün ausgetauscht.

Wer angesichts der nervlichen Zerreißprobe rund um den Schalker Abstiegskampf dafür noch einen Blick hatte, sah es auch mit dafür nicht geschultem Auge sofort: Der Rasen in der Veltins-Arena befindet sich in keinem guten Zustand. Vor allem am Mittwochabend gegen den 1. FC Köln war von einem “Grün” kaum noch zu sprechen. Daraus ziehen die Königsblauen nun Konsequenzen.

Zeitpunkt ist der “englischen Woche” geschuldet

Nach dem Spiel gegen den FC Bayern München, so Schalkes Medienchef Marc Siekmann, werde der Rasen ausgetauscht. Dass das erst nach dem Spiel gegen den Rekordmeister passieren werde, habe allerdings nichts damit zu tun, dass Schalke sich gegen die technisch versierten Bayern auf schlechtem Geläuf größere Chancen ausrechnen würde. Der Zeitpunkt des Rasen-Austausches, so Siekmann, sei einzig und allein dem Spielplan geschuldet. In der “englischen Woche” habe es keine Gelegenheit dazu gegeben, also musste Schalke das Bayern-Spiel noch abwarten.

Mögliche Vorteile gegen die Bayern nicht der Grund

Auch Schalkes Trainer Christian Gross wollte gar nicht erst den Verdacht aufkommen lassen, Schalke wolle am Sonntag (15.30 Uhr) gegen den FC Bayern München vom schlechten Zustand des Rasens profitieren. “Wissen Sie”, erzählte Gross aus seiner eigenen Spieler-Karriere, “ganz egal, wo ich gespielt habe: Ich habe es immer aus Freude am Fußball getan. Und am meisten Freude macht es auf einem guten Rasen. Auch wir würden also lieber auf einem guten Rasen spielen. Auch als Trainer wünsche ich mir den für meine Mannschaft.”
Dass Schalkes Rasen, oft in der Diskussion, besonders anfällig sei, findet Gross nach seinen bisherigen Erfahrungen nicht: “Zu dieser Jahreszeit ist ein Fußballplatz halt in keinem guten Zustand. Das ist doch nichts Ungewöhnliches.”
Norbert Neubaum
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