Schalke holt Rechtsverteidiger: Nach einem Österreicher ist nun ein Schweizer Aydins Konkurrent

Die Schalker Veltins-Arena wird der neue Arbeitsplatz von Cedric Brunner, der vorher für Arminia Bielefeld verteidigte. Foto: Archiv

Mit Cedric Brunner, vorher Arminia Bielefeld, hat der FC Schalke 04 einen neuen Rechtsverteidiger verpflichtet.

Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder macht weiter Nägel mit Köpfen und schließt eine Kader-Lücke nach der anderen: Nach der Verpflichtung von Innenverteidiger Maya Yoshida haben die Königsblauen nun auch einen neuen Rechtsverteidiger unter Vertrag genommen: Cedric Brunner hat einen Vertrag bis Ende der Saison 2023/24 unterschrieben.

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58 Erstliga-Spiele für Arminia Bielefeld

Der 28-jährige Schweizer kommt ablösefrei zu den Königsblauen. Zuletzt war er für Arminia Bielefeld am Ball, wohin er 2018 vom FC Zürich gewechselt war. Seit Anfang Juli war Brunner vereinslos, für Bielefeld bestritt Cedric Brunner 58 Erst- und 50 Zweitliga-Spiele.

Schalkes Trainer Frank Kramer, der Brunner aus gemeinsamen Zeiten bei Arminia Bielefeld kennt, sieht in dem Neu-Schalker vor allem einen „Stabilisator“: „Cedric hat seine Qualität in den vergangenen zwei Jahren in der Bundesliga und davor auch in der Zweiten Liga als wichtige Stütze beim Aufstieg nachgewiesen. Wir werden genau diese Stabilität benötigen, um gegen richtig gute Gegner zu bestehen.“

„Gierig im Eins-gegen-Eins-Duell“

​„Gegen den Ball“, beschreibt Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder den neuen Mann, „ist er ein höchst verlässlicher Nebenmann, gierig in Eins-gegen-Eins-Duellen und insgesamt ein sehr verlässlicher Verteidiger. Cedric erweitert defensiv wie offensiv unsere Möglichkeiten auf der rechten Seite.“

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Nach dem Österreicher Reinhold Ranftl, der Schalke nach nur einer Saison schon wieder verlassen hat, nimmt es nun also der Schweizer Cedric Brunner im internen Konkurrenzkampf mit Mehmet-Can Aydin auf. Auch Henning Matriciani, der auf Schalke hin und wieder auf der rechten Defensiv-Position zum Einsatz kommt, hat damit einen neuen Nebenbuhler bekommen.

Norbert Neubaum
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