Salif Sané: Schalkes Abwehrchef muss wohl noch ein Weilchen pausieren.

Schalke: Salif Sané wird noch länger fehlen

Mit Klaas-Jan Huntelaar und Sead Kolasinac, aber ohne Salif Sané wird der FC Schalke 04 die Fahrt zum Spiel bei Werder Bremen (Samstag, 15.30 Uhr) antreten.

Während Schalkes Trainer Christian Gross bei Huntelaar, der gegen Köln und die Bayern noch mit Wadenproblemen pausieren musste, immerhin einen Teil-Einsatz in Aussicht stellte, wird der zuletzt angeschlagene Kolasinac wohl von Beginn an spielen. Salif Sané wird den Königsblauen dagegen wohl noch ein Weichen fehlen.

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Den Einsatz nicht übers Knie brechen

Diese in dieser Deutlichkeit doch recht überraschende Ankündigung machte Schalkes Trainer Christian Gross am Freitagmittag. Überraschend deshalb, weil das Comeback des Abwehrchefs relativ zeitnah möglich schien. “Hinter ihm steht noch ein Fragezeichen”, hatte Gross vor den letzten Spielen gesagt, was in der Branche prinzipiell bedeutet, dass ein Einsatz im Prinzip möglich wäre, aber nicht übers Knie gebrochen werden soll.

Wobei Knie ein gutes Stichwort ist: Denn die Knieverletzung, die sich Sané im November beim Einsatz für die Nationalmannschaft Senegals zugezogen hatte, entpuppt sich nun offenbar doch als äußerst hartnäckig und langwierig. Sané, so Gross, werde nun zunächst einmal erst wieder ein Aufbautraining absolvieren. Ungefähr in drei, vier Wochen, so der S04-Coach, sei Salif Sané dann möglicherweise wieder ein Thema.

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Gross: “Keine Kompromisse”

Eine Trainer-Philosophie von Gross ist es, Spieler nur dann einzusetzen, wenn sie wirklich bei 100 Prozent sind. Offensichtlich, so lässt Gross durchblicken, seien auf Schalke in der Vergangenheit gerade Leistungsträger zu früh wieder eingesetzt worden. Dementsprechend groß sei dann die Enttäuschung gewesen, wenn sie nicht das hätten bringen können, was man sich von ihnen versprochen hatte. “Wir werden da jetzt keine Kompromisse eingehen”, so Gross.

Die Aufholjagd im Kampf um den Klassenerhalt muss Schalke zunächst also ohne den etatmäßigen Abwehrchef angehen.

Norbert Neubaum
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