Marcin Kaminski (l.) ist mit dem VfB Stuttgart bereits zweimal aufgestiegen. Foto: Rabas

Warum Schalke 04 in Rostock einen “heißen Tanz” erwartet

Wie hat der FC Schalke 04 die Heimniederlage gegen den Karlsruher SC verkraftet?

Die Antwort gibt es am Samstagabend (20.30 Uhr) in Rostock, wo die Königsblauen beim Aufsteiger unbedingt punkten müssen, um den Anschluss an die Spitzengruppe in der 2. Liga nicht zu verlieren. Aktuell ist Schalke nur Tabellenelfter.

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Mit dem Verlauf der Trainingswoche war Dimitrios Grammozis zufrieden. „Einige Jungs haben nicht das gezeigt, was sie eigentlich können. Wichtig ist, dass wir als Gruppe die Fehler in aller Deutlichkeit ansprechen – und dann gemeinsam versuchen, es im Training und vor allem in den Spielen künftig besser zu machen“, erklärte der Schalker Trainer. „Gegen den KSC gab es direkt eine Ecke gegen uns, aus der dann das frühe Gegentor resultiert ist. Das darf uns nicht passieren. Standards müssen wir besser verteidigen.“

Offensiver denken

Außerdem fordert der 43-Jährige von seinen Schützlingen, dass sie offensiver denken müssen. Grammozis: „Unser Aufbauspiel war gegen Karlsruhe gut, aber wir hatten zu wenig gefährliche Aktionen. Die Jungs müssen noch mehr Torgefahr entwickeln und häufiger in die Box spielen. Am Zug nach vorne haben wir gearbeitet.“

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Mit Marc Rzatkowski hat Grammozis eine Alternative mehr in seinem Kader. In den ersten Einheiten habe der 31-Jährige einen guten Eindruck hinterlassen, sagte der Schalker Coach. „Marc ist körperlich auf einem guten Niveau.“ Gleichzeitig weiß er aber auch, dass „Spielbelastung nochmal eine andere Hausnummer ist. Daran muss er sich so schnell wie möglich angleichen. Marc ist ein erfahrener Spieler. Deshalb bin ich mir sicher, dass er das in kurzer Zeit schafft und uns auf jeden Fall helfen wird.“

Kaminski bleibt optimistisch

Trotz des aktuellen elften Tabellenplatzes bleibt Marcin Kaminski optimistisch.  “Ich denke, wir werden um den Aufstieg kämpfen und das auch schaffen”, sagte der Verteidiger. Das 1:2 am vergangenen Freitag gegen den Karlsruher werfe den Bundesliga-Absteiger nicht entscheidend zurück. “Wir dürfen nicht so viel darüber reden”, forderte der 29 Jahre alte Pole. “Wir wissen alle, wie viel Qualität wir in der Mannschaft haben.”

Frank Leszinski
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