Buer verfügt nicht über ausreichend Sehenswürdigkeiten, sagt die Stadtverwaltung –Foto: NBM (Archiv)

Auf dem „Buerschen Auge“ blind?

In Buer gibt es viele Sehenswürdigkeiten, sagt FDP-Bezirksverordnete Anne Schürmann. Die Stadtverwaltung sieht das offenbar anders.

Anne Schürmann ist empört, ja erschüttert. „Die Verwaltung ist auf dem ‚buerschen Auge‘ blind“, sagt die FDP-Bezirksverordnete kopfschüttelnd. „Nicht anders ist diese Beantwortung zu erklären.“ Schürmann wollte wissen, ob Hinweisschilder zu den Sehenswürdigkeiten Buers im öffentlichen Raum angebracht werden könnten. Dazu hatte sie eine Anfrage in der Bezirksvertretung Nord gestellt.

Werbung
Neues Ruhr-Wort

Die Stadtverwaltung verneinte nun. Die Frage sei bereits vor sechs Jahren im Kulturausschuss diskutiert worden. In Buer sei „die Anzahl der ausschilderungswürdigen Ziele unzureichend“. Außerdem vertrete die Verwaltung die Ansicht, „nur eine möglichst reduzierte Beschilderung im öffentlichen Raum umzusetzen.
Schürmann kann die Antwort nicht nachvollziehen.

„Buer hat ein offenes Auge verdient“

„Wenn Schilder in der Gelsenkirchener City angebracht werden können, warum dann nicht in Buer? Jedes Jahr kommen tausende Besucher nach Buer, aber es gibt keine Hinweisschilder zu den Highlights und davon gibt es eine Menge“, sagt die Bueranerin. Sie denkt zu Beispiel an das Kunstmuseum, die Schauburg oder den Sankt-Urbanus-Dom, aber auch an das Buersche Rathaus, die Open-Art Gallery Benny Veltum im Robinienhof, das Schloss Berge – und sie wüsste mühelos weitere Sehenswürdigkeiten aufzuzählen.

Werbung

Ebenso seien Orientierungshilfen zu öffentlichen Toilettenanlagen wünschenswert. In der Gelsenkirchener Innenstadt seien solche Hinweisschilder und Orientierungshilfen schließlich auch aufgestellt worden. „Ich hoffe, dass die Verwaltung hier die Scheuklappe absetzt, denn Buer verdient ein offenes Auge“, sagt Schürmann.

spe

Hier lesen Sie weitere Artikel über Buer

Menü
%d Bloggern gefällt das: