Bildband
Präsentieren das Buch: Dieter Host (l.) und Dr. Daniel Schmidt. Foto: Stadt Gelsenkirchen

Ein neuer Bildband des Instituts für Stadtgeschichte zeigt Gelsenkirchen in den 50er-Jahren. Der Titel: „Die Stadt der tausend Feuer”.

In den 1950er Jahren brannten sie noch, die im Vereinslied des FC Schalke 04 besungenen 1000 Feuer in der Gelsenkirchener Nacht. Ein neuer Fotoband des Instituts für Stadtgeschichte (ISG) ermöglicht es nun, sich ein eindrückliches Bild von dieser ereignis- und folgenreichen Epoche der Stadtgeschichte zu machen: In rund einem Jahrzehnt verwandelte sich Gelsenkirchen aus einem Trümmermeer in eine moderne und prosperierende Industriestadt.

Einblicke in die “Wirtschaftswunderjahre“

Die von Dieter Host, der viele Jahre die umfangreiche Fotosammlung des ISG betreut hat, ausgewählten und kommentierten Bilder erlauben spannende Einblicke in die Lebens- und Arbeitswelt der „Wirtschaftswunderjahre“. Unter den 120 Abbildungen finden sich Motive aus dem Galopprennsport und von König Fußball ebenso wie vom Alltag auf den Zechen oder von der sommerlichen Freizeitgestaltung am Rhein-Herne-Kanal.

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Dr. Daniel Schmidt, Leiter des ISG, betont: „Die 50er-Jahre haben unübersehbare Spuren in Gelsenkirchen hinterlassen. Dieser Fotoband zeigt uns nicht zuletzt, wie stark das heutige Gelsenkirchen städtebaulich durch die Wiederaufbauphase nach dem Zweiten Weltkrieg geprägt ist.“ Zu den markantesten und bedeutendsten Bauten aus dieser Zeit zählt beispielsweise das 1959 eingeweihte Stadttheater, das heutige Musiktheater im Revier.

Im Buchhandel erhältlich

Das Buch „Die Stadt der tausend Feuer. Gelsenkirchen in den 50er-Jahren“ ist im Buchhandel, im ISG und an der Stadt- und Touristinfo im Hans-Sachs-Haus erhältlich. Es kostet 19.90 Euro.

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