Die CDU präsentierte ihre Wahlkampf-Kampagne. –Foto: Spernol

Die CDU präsentierte im Wissenschaftspark ihre Wahlkampf-Kampagne. –Foto: Spernol

CDU verspürt Rückenwind

„Gelsenkirchen. Besser. Machen“. So lautet die Formel, mit der die CDU Wähler in Gelsenkirchen gewinnen will.

Auch in Gelsenkirchen waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie in den vergangenen Monaten das alles beherrschende Thema. Ob sich daran bis zur Kommunalwahl mit der Wahl eines neuen Oberbürgermeisters am 13. September etwas ändert, lässt sich nicht vorhersagen. Die CDU stellte am Donnerstag im Wissenschaftspark jedenfalls ihre Imagekampagne für ihren OB-Kandidaten Malte Stuckmann vor und verspürt dabei Rückenwind. „Die gute Arbeit, die in Berlin und Düsseldorf in den Corona-Zeiten geleistet wurde, hat uns nicht geschadet“, sagte der CDU-Kreisvorsitzende Sascha Kurth am Donnerstag bei der Vorstellung der Themenschwerpunkte seiner Partei.

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Neues Ruhr-Wort

„Gelsenkirchen. Besser. Machen“. So heißt die Formel, mit der die CDU Wähler in Gelsenkirchen gewinnen will. OB-Kandidat Malte Stuckmann hat wegen Corona wie auch alle anderen Mitbewerber mit ganz ungewöhnlichen Rahmenbedingungen fertig zu werden. Bisher gab es wegen des Verbots von größeren Versammlungen viel weniger Kontakt mit den Bürgern als üblich. Stuckmann: „Der Wahlkampf war bisher anders. Es gab viele Einzelgespräche, und ich bin oft auf digitalem Weg in Kontakt mit den Menschen. Trotzdem macht es Spaß“. Er erhalte viele Gesprächseinladungen von Unternehmen, aus dem Handwerk, von Religionsgemeinschaften, aus Elternschaften oder Verbänden. „Der Wunsch nach einer neuen Politik mit neuen Mehrheitsverhältnissen im Rat zieht sich durch alle Bereiche unserer Stadtgesellschaft“, sagt Stuckmann.

Stuckmann hofft, dass bald größere Veranstaltungen möglich sind. Drei Themenschwerpunkte stehen besonders auf seiner Agenda: Schule und Bildung, Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung sowie die Stärkung der Gelsenkirchener Wirtschaft. „Wir brauchen neue Arbeits- und Ausbildungsplätze in unserer Stadt. Wichtig ist aber auch, die bestehenden Arbeitsplätze und Ausbildungsangebote nach der Corona-Krise zu erhalten. Das schaffen wir nur im Schulterschluss mit allen Unternehmern in unserer Stadt“, betonte der Rechtsanwalt.

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Plakat-Werbung ab 31.Juli

Ab dem 31. Juli wirbt die CDU außerdem auf Plakaten an 400 bis 500 Stellen in der Stadt unter anderem für eine bessere Mobilität und eine Infrastruktur, die in den Einkaufszentren mehr Menschen anlockt. „Einkaufen ist mehr als nur Versorgung“ – so lautet das Motto. Hohe Parkgebühren würden zum Beispiel potenzielle Besucher vom Besuch der Einkaufszentren in Gelsenkirchen abschrecken. Auch eine Verzahnung vom nördlichen Buer zum Süden Gelsenkirchens sei sinnvoll.

Beim Thema Schule und Bildung komme es darauf an, dass auch das Lernumfeld für das pädagogische Personal verbessert werde. „Wir müssen langfristig dahin kommen, dass Lehrer gern in Gelsenkirchen unterrichten“, betont Stuckmann. Auch der Sanierungsstau in den Schulen sei ein großes Problem, das unbedingt in Angriff genommen werden müsse. Ähnliches gelte für den kommunalen Ordnungsdienst, der personell verstärkt werden müsse.

Indem sich um die vor Ort befindlichen Bestandsunternehmen gekümmert und ihnen verdeutlicht wird, dass sie als Ausbildungs- und Arbeitsmotoren geschätzt werden, könnten externe Unternehmen besser hierher geholt werden, glaubt Stuckmann. „Dabei meine ich nicht ein großes Unternehmen im Jahr hier neu anzusiedeln, sondern vielmehr fünf bis zehn kleinere bis mittlere“, betonte der CDU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Heinberg.

Bis zum 13. September wollten Malte Stuckmann und die CDU nun intensiv für ihr Programm werben – am liebsten in intensiven Dialog mit vielen Bürgern.

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