Zoom Erlebniswelt

Trotz fehlender Einnahmen müssen die Tiere weiter versorgt werden. Foto: Zoom Erlebniswelt

Die Koalition aus SPD und CDU im Gelsenkirchener Rat fordert staatliche Unterstützung für die Zoom-Erlebniswelt.

Die Koalitionäre von SPD und CDU in Gelsenkirchen zeigen sich nach eigenen Angaben besorgt hinsichtlich der Zukunft der Zoom-Erlebniswelt. „Auch wenn die Versorgung der Tiere weiterhin gewährleistet ist, befinden sich weite Teile der Zoo-Verwaltung in Kurzarbeit“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Corona-bedingt ist der Gelsenkirchener Zoo bereits seit Wochen für den Publikumsverkehr gesperrt.“ Die Gelsenkirchener Stadtwerkegruppe bleibe derzeit auf den laufenden Kosten sitzen.

Hohe Einnahme-Ausfälle bei Stadtwerke-Gruppe

„Als Betreiber der Gelsenkirchener Bäder und der Zoom-Erlebniswelt musste die Stadtwerke-Gruppe 2020 bereits hohe Einnahme-Ausfälle bei den Eintrittsgeldern hinnehmen. Gerade die Kosten für die Versorgung der Tiere in der Zoom-Erlebniswelt fallen jedoch weiterhin an“, erklärt Markus Karl (CDU), Aufsichtsratsvorsitzender der Gelsenkirchener Stadtwerke-Gruppe. „Im ersten Lockdown hat die Landesregierung ein Förderprogramm aufgelegt, von dem die Zoom-Erlebniswelt profitieren konnte. Bund und Land sind jetzt gefordert einzuspringen, damit die Zukunft der Zoom-Erlebniswelt langfristig abgesichert wird.“

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Auch Lukas Günther, finanzpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, fordert staatliche Hilfen für den Zoo: „Schwimmbäder, Zoos und andere Teile der öffentlichen Daseinsfürsorge drohen bei ausbleibenden Hilfen Opfer der Corona-Pandemie zu werden. Gerade jetzt, wo durch den Impfstart Licht am Ende des Tunnels zu erkennen ist, darf auf den letzten Metern finanziell nicht geknausert werden“, erklärt Günther. „Der Preis ist schlicht zu hoch, wenn wir durch die Impfungen zwar Stück für Stück zu unserem gewohnten Leben zurückkehren, Teile unseres gewohnten Lebens jedoch nicht mehr vorhanden sind, weil Freizeitangebote und öffentliche Daseinsfürsorge der Corona-Pandemie zum Opfer fielen.“ Es erfordere jetzt staatliches Handeln, um den Beschäftigten eine gesicherte Perspektive zu bieten und ein wichtiges Stück Lebensqualität in Gelsenkirchen zu erhalten.

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