Abwarten und Wasser trinken: Die Corona-Krise zwingt Schalkes Trainer David Wagner zur Improvisation. -Foto: NBM

So reagiert Schalke auf Corona-Krise

Es war ein besonderer Freitag beim FC Schalke 04. Denn wegen des Corona-Virus mussten alle Planungen vor dem Revierderby über den Haufen geworfen werden.

Erst strich der Verein die obligatorische Pressekonferenz vor dem Spiel in Dortmund am Freitagmittag aus Sicherheitsgründen. Dann erreichte den Kultklub am frühen Nachmittag die Nachricht von der Verlegung des gesamten 26. Spieltages. Zuvor hatte Trainer David Wagner im vereinseigenen Schalke TV noch über die besonderen Umstände vor diesem Fußball-Klassiker referiert.

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Nach dieser Entscheidung der Deutschen Fußball-Liga wollten sich die Königsblauen zunächst nicht äußern. Auf Anfrage dieser Zeitung hieß es: „Aktuell wollen wir uns im Einzelfall nicht dazu äußern. Wir wollen alle Fragen, wie es nun weitergeht, zunächst einmal mit den anderen Klubs auf der Vollversammlung der Deutschen Fußball-Liga am Montag besprechen“.

Wie geht es trainingsmäßig weiter? Am Samstag und Sonntag ist trainingsfrei. Ab der nächsten Woche soll dann weiterhin unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainiert werden. Geplant sind nur Einheiten in kleiner Besetzung. Zunächst steht am Montag ein Laktattest auf dem Programm. Von einem geregelten Trainingsbetrieb kann keine Rede sein.

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Von Frank Leszinski
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