Die Sehnsucht von Schalke-Stürmer Michael Frey

Ob es im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen (Sa. 15.30 Uhr) endlich klappt? Schalkes ausgeliehener Stürmer Michael Frey wartet immer noch auf sein erstes Bundesligator.

Michael Frey (am Ball) wartet immer noch auf sein erstes Bundesligator für Schalke 04. Foto: Rabas

Michael Frey hat bei den Fans des FC Schalke 04 einen hohen Stellenwert. Denn der Schweizer setzt sich in jeder Partie immer voll ein. Kein Weg ist ihm zu weit, wenn er über den Platz sprintet. Der Lohn für die großen Anstrengungen blieb bisher jedoch aus. Frey wartet immer noch auf sein erstes Bundesligator.

Dass er knipsen kann, hat er längst bewiesen. Bei seinem früheren Club Royal Antwerpen traf der 28-Jährige in drei Spielzeiten in 74 Partien 41 Mal. Eine starke Quote, von der er auf Schalke weit entfernt ist. Längst sehnt der Stürmer sein erstes Tor für die Königsblauen herbei. Gegen Leverkusen wird er es erneut versuchen.

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Terodde nur noch Bankdrücker

Frey hat sich schnell einen Stammplatz erkämpft und Simon Terodde ins zweite Glied verwiesen. Der Mittelstürmer, der Schalke quasi im Alleingang zum Aufstieg schoss, sitzt meistens nur auf der Ersatzbank und muss sich mit der Jokerrolle begnügen. Doch der 35-Jährige ist niemand, der „Stunk“ macht. Terodde ist ein Teamplayer. Es war bezueichnend, wie er nach dem Schalker Ausgleich in Augsburg sofort den Ball aus dem Netz holte und im Vollsprint zur Mittellinie lief. Terodde dokumentierte damit eindrücklich, dass er diese Partie noch gewinnen wollte.

Mit Leverkusen erwartet Schalke am Samstag ein ganz anderes sportliches Kaliber als Augsburg. Bayer träumt nach einer durchwachsenen Saison noch von der Qualifikation für die Champions League. Seit fast zehn Jahren hat die Werkself auf Schalke nicht mehr verloren. „Wir müssen den Gegner früh attackieren und mutug spielen“, fordert Schalke-Trainer Thomas Reis.

Noch neun Endspiele

Schalke stünde ein Überraschungserfolg im Abstiegskampf gut zu Gesicht. Nur noch neun Partien bleiben Zeit, um sich aus der Abstiegszone zu entfernen.

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Frank Leszinski

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