Stefan Behrens (l.) und Thomas Richter vor den neuen Fahrradständern am Hauptbahnhof. -Foto: Stadt GE

„Die Visitenkarte unserer Stadt”

Der Hauptbahnhof in Gelsenkirchen ist ein kleines Stück ansehnlicher geworden: Dafür sorgen jetzt neue Fahrradständer.

Noch vor Kurzem standen die Fahrräder vor dem Nordeingang des Gelsenkirchener Hauptbahnhofs kreuz und quer. Das ist nun anders. Unter dem Glasdach in Höhe des Taxistandes gibt es nun Fahrradständer für 32 Räder.

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Sauberes Stadtbild soll zum Sicherheitsgefühl der Bürger beitragen

Die Abstellmöglichkeiten sind eine von vielen Maßnahmen, die am „Runden Tisch Hauptbahnhof“ entstanden sind. Als Teil der Programmplanung Radverkehr tragen sie dazu bei, rund um den Bahnhof für ein sauberes Stadtbild und Sicherheit zu sorgen und die Nutzung des Rades attraktiver zu machen. Am Runden Tisch bringen sich zum Beispiel die Stadt, die Polizei, die Bundespolizei, die Deutsche Bahn, Gelsendienste, Arzt mobil e.V. oder auch das Management des Bahnhofscenters ein.

„Die Ein- und Ausgangsbereiche des Hauptbahnhofs im nördlichen wie im südlichen Bereich sind Visitenkarten unserer Stadt“, stellt Thomas Richter, Abteilungsleiter des Referates Öffentliche Sicherheit und Ordnung der Stadt fest. Ein sauberes Stadtbild trage zudem auch zum subjektiven Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger bei, ist sich Richter sicher: „Wo Müll auf den Straßen liegt, oder wie hier bis vor Kurzem Fahrräder irgendwie abgestellt waren, stellt sich auch schnell ein Gefühl der Unsicherheit ein. Dem begegnen wir mit dieser Maßnahme.“

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„Ein kleiner Baustein mit großer Wirkung”

Für Stefan Behrens, Radverkehrsbeauftragter der Stadt, sind die Fahrradständer ein weiterer Baustein, um Alternativen zum Auto attraktiver zu machen. „Im südlichen Bereich des Bahnhofs werden mit der Rad-Abstellanlage ,Dein Radschloss‘ sowie mit Fahrradbügeln bereits Möglichkeiten geboten, das Rad abzustellen. Nun haben wir auch für den nördlichen Bereich ein weiteres Angebot geschaffen“, freut sich Behrens. Mit dem Rad zum Bahnhof, dann mit dem Zug, Bus oder Bahn zu weiter entfernten Zielen – so zum Beispiel stellt sich Stefan Behrens die Zukunft der Mobilität vor. „Ein kleiner Baustein mit großer Wirkung“, hofft er, dass die Verzahnung vieler Bausteine aus der Programmplanung Radverkehr wirken wird.

Am Hauptbahnhof jedenfalls setzen Thomas Richter und Stefan Behrens darauf, dass sich mit einer Maßnahme gleich zwei Ziele erreichen lassen: Die Stadt sauberer und sicherer und das Radfahren attraktiver zu machen.

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