Trafen sich zum Ortstermin: Gelsenkirchens Sportdezernentin Anette Berg, Gelsensport-Geschäftsführer Marco Baron und Gladbecks Sportdezernent Rainer Weichelt (v.l.). -Foto: Stadt GE

Ein Sportplatz für zwei Städte

Weil der Gladbecker Verein SV Zweckel auf einer Sportanlage spielt, die in die Jahre gekommen ist, denken die beiden Städte Gladbeck und Gelsenkirchen jetzt über eine Kooperation nach.

Es ist eine herausragende Chance und eine „Win-Win-Situation“ für beide Kommunen: Die Städte Gelsenkirchen und Gladbeck denken über die gemeinsame Nutzung der Sportanlage an der Baulandstraße für die Fußballvereine Hansa Scholven und SV Zweckel nach.

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Entstehen soll im Rahmen eines interkommunalen Projektes ein neuer Kunstrasenplatz – und zwar an der Grenze zwischen Gelsenkirchen-Scholven und Gladbeck-Zweckel.

Sportausschüsse tagen am 17. Juni

Die Sportdezernenten Annette Berg, Gelsenkirchen, und Rainer Weichelt, Gladbeck stellten erste Überlegungen dafür jetzt vor: Da die in die Jahre gekommene Zweckeler Sportanlage an der Dorstener Straße aus lärmschutztechnischen Gründen leider nicht mehr entwicklungsfähig ist, hat die Stadt Gladbeck ein gemeinsames Projekt auf Gelsenkirchener Gebiet angeregt. Diese Idee wollen die beiden Nachbarstädte ihren jeweiligen Sportausschüssen vorschlagen, die bereits am 17. Juni tagen.

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Die Sportanlage Baulandstraße verfügt über drei Großspielfelder inkl. Flutlicht. Annette Berg: „Das interkommunale Projekt mit der Stadt Gladbeck bietet eine neue Chance und eine Perspektive für die Sportanlage und die beiden Sportvereine Hansa Scholven und SV Zweckel. Ein Kunstrasenplatz bedeutet einen enormen Gewinn für die Vereine.“

Erster Schritt wäre ein Kunstrasenplatz

Gibt die Politik grünes Licht, sollen kurzfristig offizielle und zielführende Gespräche über eine gemeinsame Nutzung der Sportanlage an der Baulandstraße für Hansa Scholven und den SV Zweckel starten. Erste Gespräche haben bereits ergeben, dass beide Sportverwaltungen hier eine herausragende Chance für ein interkommunales Entwicklungsprojekt der Sportanlage an der Stadtgrenze sehen. In einem ersten Schritt sollte dann ein Kunstrasenplatz entstehen, der bereits in der Saison 2021/22 bespielbar sein soll.

„Ein Gewinn für alle Beteiligten”

Gladbecks Bürgermeister Ulrich Roland begrüßt die Maßnahme ausdrücklich: „Mit diesem Stadtgrenzen übergreifende Projekt zeichnet sich eine Lösung ab, die für alle Beteiligten – vor allem aber für die Sportvereine – ein Gewinn ist.“

Annette Berg und Rainer Weichelt freuen sich, der Sportpolitik ein zukunftweisendes Projekt zur Stärkung der sportlichen Infrastruktur vorschlagen zu können.

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