Wie vor 30 Jahren: Der Nordsternpark wird Schauplatz der Internationalen Gartenausstellung. – Foto: Pixabay

Erinnerungen an die BUGA-Zeit

Im Jahr 2027 soll im Ruhrgebiet die Internationale Gartenausstellung stattfinden – auch in Gelsenkirchen.

Gelsenkirchen wird – neben Duisburg und Dortmund – einer der Hauptschauplätze der Internationalen Gartenausstellung 2027 sein. In Gelsenkirchen werden der Nordsternpark und die „Blaue Mitte“ an Kanal und Emscher das Kernstück der IGA 2027 bilden. Das sieht die Umsetzungs-Machbarkeitsstudie vor, die nun in den politischen Gremien vorgestellt wird. Sie ist ein wichtiger Meilenstein für die weiteren Planungen zur IGA 2027.

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Neues Ruhr-Wort

„Wie wollen wir morgen leben? Wie wollen wir wohnen? Und wie wollen wir arbeiten?“: Das sind die Leitfragen, auf die die IGA 2027 in der Metropole Ruhr Antworten sucht. Hierfür haben der Regionalverband Ruhr, die Kommunen und Kreise der Metropole Ruhr, die Deutsche Bundesgartenschaugesellschaft (DBG), die Ruhr Tourismus GmbH und weitere Institutionen ein zukunftsweisendes Konzept entwickelt, das auf drei Ebenen wirkt.

Grünanlagen werden dem Publikum präsentiert

An den drei Standorten Gelsenkirchen, Duisburg und Dortmund entstehen so genannte „Zukunftsgärten“. Sie sind die Hauptattraktionen und Anziehungspunkte für nationale und internationale Gäste.

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Auf der zweiten Ebene „Unsere Gärten“ werden in Gelsenkirchen vorhandene Grünanlagen sowie städtebauliche, landschaftliche und touristische Projekte dem breiten Publikum präsentiert.

Herzstück der IGA in Gelsenkirchen wird der Nordsternpark

Auf der Stadtteilebene „Mein Garten“ haben Bürgerinnen und Bürger, lokale Gruppen und Vereine die Möglichkeit, sich mit eigenen grünen Projekten zu beteiligen.

Herzstück der IGA in Gelsenkirchen ist – wie schon bei der BUGA 1997 – der Nordsternpark. „Mit der IGA 2027 schließt sich ein Kreis, und ich freue mich, dass wir 2027 an den Erfolg der BUGA von 1997 anknüpfen, sie konzeptionell weiterentwickeln können und damit im Mittelpunkt des Geschehens sind“, so Oberbürgermeister Frank Baranowski. Damals entstand auf der rund 100 Hektar großen, ehemaligen Industriefläche ein weitläufiger Landschaftspark mit hohem Freizeit- und Erholungswert.

Innovative Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit

2027 geht es um mehr als Freizeit und Erholung. Vielmehr geht es darum, beispielhaft innovative Lösungen zu entwickeln für die Herausforderungen unserer Zeit: Digitalisierung/Smart City, Klimaresilienz, umweltschonende Mobilität oder innovative Wohnformen.

Zentrales Experimentierfeld dafür wird die im Nordsternpark gelegene Emscherinsel. Sie ist der Gelsenkirchener Zukunftsgarten und wird als Bestandteil des Emscherumbaus zur Zukunftsinsel gestaltet. Hier entsteht ein Zukunftslabor für die nachhaltige Wiedergewinnung von Landschaft, für die Bereiche Energie, Mobilität, Recycling und Gemeinschaft.

Zahlreiche Projekte im Umfeld der Zukunftsinsel

Geplante Bestandteile der Zukunftsinsel sind unter anderem der begrünte „Green Tower“, der ehemalige Kohlebunker der Zeche Nordstern, als zentraler Anlaufpunkt und Wahrzeichen, die Umgestaltung des Wendebeckens des ehemaligen Hafens der Zeche Nordstern zu einem Freizeitort, die ökologische Umgestaltung der Schwarzbachmündung, die Gestaltung von Park- und Ausstellungsflächen, innovative Mobilitätstechniken für den Besuchertransport und die Aufwertung und Begrünung des Parkplatzes am Amphitheater.

Auch im näheren und weiteren Umfeld der Zukunftsinsel sind zahlreiche Projekte geplant. Dazu zählen unter anderem die Anbindung der Schurenbachhalde durch einen neuen Aufgang, die Erlebbarmachung des Schwarzbachs zwischen Kanal und Straße Lehrhovebruch, die Aufwertung der Kanalpromenade nördlich der Schurenbachhalde und die Gestaltung der Emscherpromenade.

Weitere Informationen zur Internationalen Gartenausstellung gibt es hier.

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