Polizeiauto. Symbolfoto: Pixabay

Am Sonntagmorgen, 22. November, kam es in einem Mehrfamilienhaus in Hassel zu einer Auseinandersetzung mit zwei Schwerverletzten. Nun ermitteln Staatsanwalt und Polizei wegen des Verdachts auf ein versuchtes Tötungsdelikt.

Nach Angaben der Polizei kam es gegen 1.15 Uhr in einem Mehrfamilienhaus an der Polsumer Straße in Hassel zu einem Streit. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich in einer Wohnung dort neun Männer auf. Der Streit entwickelte sich zu einer handfesten Auseinandersetzung. Hierbei kam auch ein Messer zum Einsatz. Zwei Männer erlitten dabei Stichverletzungen. Der eine Verletzte ist der Polizei zufolge 22 Jahre alt. Die Identität des zweiten ist noch nicht abschließend geklärt.

Schwerverletzte verlassen selbstständig den Tatort

Die Schwerverletzten verließen selbstständig den Tatort. Einer suchte eine andere Wohnung im Haus auf. Der andere begab sich zu einem nahegelegenen Tankstellengelände. Nach Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte wurden beide zur stationären Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

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Polizeibeamte nahmen zunächst fünf Männer (25 bis 57 Jahre alt) in der Tatwohnung, später noch zwei weitere (25, 36) in der Nähe vorläufig fest und brachten sie in Polizeigewahrsam. Hier wurde die Entnahme von Blutproben angeordnet. Alle Tatbeteiligten haben keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind noch nicht abschließend geklärt. Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet, die Ermittlungen dauern an.

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