Dr. Mansur Duran hat seine Tätigkeit als leitender Arzt der Klinik für Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie im Marienhospital übernommen. –Foto: MHG

Dr. Mansur Duran hat seine Tätigkeit als leitender Arzt der Klinik für Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie im Marienhospital übernommen. –Foto: MHG

Experte für komplexe Eingriffe

Mansur Duran ist der neue leitende Arzt der Klinik für Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie im Marienhospital Gelsenkirchen.

Mansur Duran ist der neue leitende Arzt der Klinik für Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie im Marienhospital Gelsenkirchen. Duran, der an der Charité in Berlin Humanmedizin studierte, gilt als Experte für komplexe gefäßchirurgische Eingriffe und besonders erfahren bei Eingriffen an Nieren-, Leber- und Darmarterien.Vor seinem Wechsel nach Gelsenkirchen war Duran Chefarzt der Abteilung für Gefäßchirurgie der Asklepios Klinik Altona.

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Zuvor leitete er die Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Chirurgie am Helios Universitätsklinikum Wuppertal, nachdem er zwölf Jahre am Universitätsklinikum in Düsseldorf tät war. Hier war der Privatdozent unter anderem Sektionsleiter für Allgemeine Gefäßchirurgie, Leiter der Forschungsabteilung und stellvertretender Direktor. Duran verfügt über eine große Expertise auf dem Gebiet der endovaskulären Chirurgie und der komplexen gefäßchirurgischen Erkrankungen, unter anderem bei Nieren-, Leber- und Darmoperationen. Er freut sich auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Spezialisten im Marienhospital.

Milimeterarbeit beim Eingriff

Blut ist lebensnotwendig. Mit seiner Hilfe werden Sauerstoff und Nährstoffe zu den Zellen des menschlichen Körpers transportiert. Wenn dieser Transport nicht mehr zuverlässig gesichert ist – zum Beispiel weil ein Blutgefäß durch ein Gerinnsel verengt oder verschlossen ist – kann es zu unterschiedlichen Folgeerkrankungen kommen, wie Durchblutungsstörungen der Beine (Schaufensterkrankheit) oder Erweiterung der großen Brust- und Bauchschlagader (Aortenaneurysma). Eine der schweren Erkrankungen der Gefäße ist ein Aneurysma. Bleibt eine solche Aussackung unentdeckt und platzt, kann dies sogar zu einer lebensbedrohlichen Situation führen. Eine rechtzeitige Diagnose und Therapie durch den Gefäßchirurgen kann hier Schlimmeres verhindern.

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Stelle sich im Falle einer Aneurysma-Diagnose heraus, dass eine Operation unumgänglich sei, erfolge eine radiologische Vermessung des Defektes. Der passende Stent oder Stentgraft wird ausgewählt. Er muss das Aneurysma überdecken und sehr exakt eingefügt werden – ganz besonders, wenn es an einer Stelle mit einer Abzweigung in ein anderes Gefäß implantiert werden muss.

Bei endovaskulären Eingriffen repariert der Chirurg erkrankte, verletzte oder fehlgebildete Blutgefäße von innen mit Kathetern, Instrumenten und Stentimplantaten, die er zum Beispiel über die Leiste in das Gefäßsystem einführt und unter Röntgenkontrolle von dort bis ins Zielgebiet vorschiebt. „Das ist Millimeterarbeit“, betont Duran. Die Prothese müsse genau richtig platziert werden. Denn: „Ist sie einmal entfaltet, kann sie nicht mehr verrückt werden. Der erste Versuch muss sitzen“, erläutert der promovierte Arzt.

spe

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