Schalke vor dem Torwart-Wechsel?

[vc_row][vc_column][us_image image=“83″ size=“us_1600_900_crop“][vc_column_text css=“%7B%22default%22%3A%7B%22padding-top%22%3A%2210px%22%7D%7D“]Vor dem Comeback? Torhüter Alexander Nübel (l.) mit Trainer David Wagner. -Foto: NBM[/vc_column_text][us_post_title tag=“h1″ css=“%7B%22default%22%3A%7B%22font-family%22%3A%22h1%22%2C%22margin-bottom%22%3A%220%22%2C%22padding-top%22%3A%221rem%22%7D%7D“][vc_column_text]

Wenn Schalke 04 am Samstag (15.30 Uhr) Werder Bremen empfängt, könnte es im Tor der Gastgeber eine Überraschung geben, denn Alexander Nübel hat die Chance, Markus Schubert abzulösen.

Wenn Schalke 04 am Samstag (15.30 Uhr) Werder Bremen empfängt, könnte es im Tor der Gastgeber eine Überraschung geben, denn Alexander Nübel hat die Chance, Markus Schubert abzulösen. Wenn Bundesligatrainern öffentlich das Vertrauen ausgesprochen wird, ist das meistens kein gutes Zeichen. Dann stimmen Erwartungen und Ertrag nicht überein. Beim FC Schalke 04 ist dies nach zehn Bundesligaspielen in Serie längst der Fall. Deshalb reagierte Schalke-Trainer David Wagner auch zurückhaltend auf die von Sportvorstand Jochen Schneider ausgesprochene Jobgarantie.

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„Das habe ich vernommen. Es hat mich jetzt aber nicht so sehr verwundert. Wir sind ja tagtäglich in Kontakt“, sagte Wagner, der im Heimspiel gegen Werder Bremen (Sa. 15.30 Uhr, Sky) endlich die Sieglos-Serie beenden will. Damit das klappt hat der 48-Jährige unzählige Gespräche mit seinen Spielern geführt. Die Schalker Krise ist auch an Wagner nicht spurlos vorbeigegangen. Am Freitag gab er ein bisschen von seiner Gefühlslage preis. Nach dem Spiel in Düsseldorf sei er nicht nur „sauer und enttäuscht“ gewesen, sondern „extrem wütend, weil meine Spieler nicht mit ihrem Leben das eigene Tor verteidigt haben“.

Wagners Geduld wird strapaziert

Solch ein verbaler Ausbruch macht deutlich, was Wagner im Heimspiel gegen Werder Bremen erwartet, nämlich zumindest eine engagierte Leistung von der ersten bis zur letzten Minute. Es gehe „einzig und allein darum, mal wieder ein Spiel zu null zu spielen, zu punkten, wenn möglich dreifach, und eine Leistung anzubieten, mit der man das dann auch rechtfertigen könnte“, so der Coach. Dabei scheint die Geduld von Wagner mit einigen seiner Spielern aufgebraucht. Denn der Schalker Trainer erklärte unmissverständlich: „Ich werde für niemanden eine Garantie aussprechen. Das ist in unserer Situation nicht angebracht“.

Das gilt auch für Torwart Markus Schubert, dem Wagner eigentlich bis zum Saisonende das Vertrauen ausgesprochen hatte, nachdem Alexander Nübel seinen Wechsel zu Bayern München am Saisonende offiziell bekannt gegeben hatte. Doch am Freitag war davon nichts mehr zu hören. „Natürlich habe ich mich mit Markus Schubert unterhalten. Er hat seine Beteiligung an dem ein oder anderen Gegentor in den letzten Wochen. Jeder muss die Leistung abrufen, um zu rechtfertigen, weiter spielen zu können“, betonte Wagner.

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Auch Henzlers Meinung ist wichtig

Das hörte sich stark nach einem Torwart-Wechsel an. Nübel hätte angesichts der aktuellen Geisterspiele in der Corona-Krise keine negativen Reaktionen der Fans zu befürchten. Ob Wagner diese Entscheidung vollzieht, hängt auch wesentlich von Torwart-Trainer Simon Henzler ab, der einen guten Ruf genießt und beide Torhüter sehr gut kennt. Sein Urteil hat bei dieser kniffligen Personalie enormes Gewicht.

Aber nicht nur der junge Schlussmann Schubert, sondern auch erfahrene Stammkräfte müssen um ihren Einsatz bangen. Dazu gehört zum Beispiel Matija Nastasic, der nicht nur beim Düsseldorfer Ausgleich schlecht aussah, sondern schon seit Wochen in einer Formkrise steckt. Nun hat Wagner in der Abwehr genügend Alternativen, um dem Serben eine Pause zu gönnen.

Zurück in den Schalker Kader kehrt Benito Raman, der seine Oberschenkelprobleme überwunden hat. Vielleicht ist es ein gutes Omen, dass der Belgier beim 2:1-Erfolg im Hinspiel sein erstes Bundesligator gelang. Schalke muss sich auf großen Widerstand der ums sportliche Überleben kämpfenden Bremer gefasst machen. „Keiner darf die Galligkeit verlieren. Keiner darf die Griffigkeit verlieren. Wir haben nur noch Schlüsselwochen vor uns“, sagte Werder-Trainer Florian Kohfeldt. Das gilt auch für Schalke.

Frank Leszinski

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