Berger See (Foto: André Przybyl)

Der Berger See. -Foto: André Przybyl

Ferien vor der Haustür

Buer und Umgebung bieten zahlreiche Möglichkeiten, um seine Ferien vor der Haustür zu verbringen. „Hallo Buer“ hat einige Tipps.

Ins Ausland fahren, in Deutschland bleiben oder angesichts der Situation doch lieber „Balkonien“? Urlaub in Corona-Zeiten ist mit vielen Unsicherheiten behaften. Doch warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Radfahren, Klettern oder in See stechen – Buer und Umgebung bieten zahlreiche Möglichkeiten, um seine Ferien vor der Haustür zu verbringen. „Hallo Buer“ hat einige Tipps.

Spiel, Sport und Ausflüge

Von Spiel- und Mitmachaktionen über Sport- sowie Bewegungsangebote bis hin zu Ausflügen in kleinen Gruppen – trotz Corona bieten die Stadt und verschiedene Einrichtungen, Vereine sowie Verbände ein Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche an. Mit dabei sind die Städtische Jugend- und Familienförderung, der Sozialdienst Schule, die Familienzentren in Grundschulen, Gelsensport, die Jugendverbandsarbeit wie Falkenjugend, das DGB Haus der Jugend und die unterschiedlichen konfessionellen Jugendverbände. Alle Angebote sind kostenlos. Interessierte müssen sich allerdings zuvor in der jeweiligen Einrichtung anmelden.

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Ferner gibt es auch in diesem Jahr wieder den Ferienpass, der vergünstigten oder kostenfreien Eintritt in Kultur-, Freizeit oder Sporteinrichtungen ermöglicht. Aufgrund der Pandemie ist das Angebot allerdings kleiner als in den Vorjahren. Deshalb wird der Pass kostenlos an verschiedenen Stellen in der Stadt ausgegeben. Weitere Informationen zum Ferienpass und dem Ferienprogramm unter www.gelsenkirchen.de.

Die vier Elemente

Auch in diesem Jahr bietet das Kunstmuseum Gelsenkirchen ein Sommerferienprogramm an. Aufgrund der Pandemie gibt es einige Änderungen, das Angebot ist aber weiterhin kostenfrei. „Die lebendigen Vier“ begleiten die Kinder diesen Sommer über, denn es geht um das Thema der vier Elemente. Was kann man alles gestalten zu Feuer, Wasser, Luft und Erde? Es darf gezeichnet, geklebt oder geschnitten werden. Am Ende der Ferien wird im Foyer vor den Werkräumen eine bunte Auswahl der Kunstwerke präsentiert.

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Das Angebot reicht über die gesamten Ferien vom 30. Juni bis 7. August, dienstags bis freitags, von 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr. Die Teilnahme ist möglich vormittags und/oder nachmittags (inhaltlich unterschiedlich). In diesem Jahr gibt es allerdings keine Frühstücks- und Mittagsbetreuung. Die Anzahl der Kinder ist begrenzt. Die Museumswerkräume sind mit dem nötigen Abstand zwischen den Plätzen und Tischen vorbereitet, Desinfektionsmittel und Seife stehen zur Verfügung.Das Angebot richtet sich an Kinder ab der ersten Klasse. Die kleinen und großen Künstlerinnen und Künstler müssen ferner ihren eigenen Mund-Nasen-Schutz mitbringen. Die Teilnahme ist nur mit Anmeldung möglich unter Tel. 0209/1694130 oder per E-Mail an kunstmuseum@gelsenkirchen.de.

Tierdressur, Clownerie und Artistik

Zu einem Kultursommer lädt die Circus-Familie Probst aktuell in den Gelsenkirchener Revierpark Nienhausen ein. Kurze Circus-Vorstellungen, eine Tierschau und Gastronomie werden hier an den Wochenenden geboten. Außerdem soll Künstlern aus der Region eine Bühne geboten werden.

Jeweils freitags, samstags und sonntags findet um 15 Uhr eine 60-minütige Show mit Tierdressur, Clownerie und Artistik in einem Circuszelt statt. Unter freiem Himmel werden ebenfalls von Freitag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr eine Tierschau und Ponyreiten geboten. Erwachsene zahlen für Schau und Vorstellung 14 Euro (Tribüne) oder 18 Euro (Loge), Kinder 12 oder 16 Euro. Wer nur die Tierschau besuchen möchte, zahlt 4 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Kinder. Das Ponyreiten schlägt mit 2 Euro zubuche. Außerdem möchte die Familie Solo-Künstlern und Bands in ihrem Zelt eine Bühne bieten. So können beispielsweise Bands das Zelt kostenlos mieten, um dort Konzerte zu geben.

Tickets für die Circusvorstellung gibt es an der Circuskasse – aber nur bei vorheriger telefonischer Reservierung unter 01 75-7 97 84 49. Das Gelände darf nur mit Nasen-Mundschutz betreten werden.

Leinen los

Um in See zu stechen, müssen Bueraner nicht ans Meer fahren. Denn die „Weiße Flotte“ bietet auch in Corona-Zeiten Schiffsfahrten auf dem Rhein-Herne-Kanal an.

Bis Ende September werden vom Hafen Graf Bismarck aus jeden Sonntag Rundfahrten angeboten. Los geht’s um 12, 13.30 und 15 Uhr. Erwachsene zahlen 10, Kinder 5 Euro. Eine Familienkarte für zwei Erwachsene und zwei Kinder schlägt mit 21 Euro zubuche. Mittwochs und samstags legt das Schiff um 10, 13 und 15.30 Uhr vom Nordsternpark im Linienbetrieb nach Oberhausen-Kaisergarten ab. Eine einfache Strecke kostet 7,50 Euro für Erwachsene und 3,50 Euro für Kinder. Für Hin- und Rückfahrt werden 14 Euro für Erwachsene und 7 Euro für Kinder fällig. Eine Familienkarte kostet 29 Euro. Die aktuellen Einschränkungen machen sich natürlich auch hier bemerkbar: Das Schutzkonzept umfasst das Tragen einer Maske beim Ein- und Ausstieg sowie in den Gängen und das Desinfizieren der Hände beim Einstieg. Sitzplätze werden unter Berücksichtigung der geltenden Abstandsregelung vom Personal zugewiesen. Am Sitzplatz muss die Maske nicht getragen werden. Weitere Informationen unter www.baldeneysee.com.

„Oben ohne“ durch die Stadt

Ab Juli fahren die Ruhrgebiet-Stadtrundfahrten wieder die Cabriobus-Stadtrundfahrten durch Gelsenkirchen. Die Saison beginnt verspätet am Sonntag, 5. Juli, mit einer Fahrt um 11 Uhr ab Gelsenkirchen Hauptbahnhof. Weitere Informationen unter www.ruhrgebiet-stadtrundfahrten.de.

Sprung ins kühle Nass:

Wenn die Sonne lacht und die Temperaturen steigen, sorgt ein Sprung ins kühle Nass für Abkühlung. Im Freibad im Sport-Paradies ist das seit 11. Juni wieder möglich – allerdings mit Einschränkungen. Maximal 1.900 Besucher dürfen sich zeitgleich im Freibad aufhalten. Am Ein- und Ausgang müssen die Besucher ein Formular ausfüllen, auf dem die persönlichen Daten erfasst werden.

Startblöcke und das Plantschbecken sind aktuell geschlossen. Gleiches gilt für Sprungturm, Wellen- sowie Hallenbad. Deshalb gibt es vorübergehend 30 Prozent Rabatt auf die normalen Eintrittspreise im Freibad. Geöffnet ist das Bad montags bis freitags von 7 bis 20 Uhr, samstags, sonntags und feiertags von 9 bis 20 Uhr. Weitere Informationen unter www.sportparadies.de.

Radeln, Spazierengehen, Klettern

So groß wie 130 Fußballfelder ist der Nordsternpark. Spaziergänger kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Radfahrer. Letztere können von hier aus beispielsweise bis zur Zeche Zollverein nach Essen radeln. Ohne nennenswerte Steigungen führt die rund 7,5 Kilometer lange Route vorbei am Revierpark Nienhausen.

Am Kletterfelsen lässt sich derweil Höhenluft schnuppern. Der Alpenverein Gelsenkirchen bietet hier Kletterbegeisterten 80 Routen in den Schwierigkeitsgraden III und IX. Aufgrund der Corona-Pandemie dürfen aktuell bis zu zehn Seilschaften klettern. Auch Sektionsfremde sind willkommen. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.alpenverein-gelsenkirchen.de. Geschlossen ist vorerst noch das Kinderland im Nordsternpark.

Grüne Lunge inmitten der Stadt

Spaziergänge, Tretbootfahrten auf dem Berger See oder eine Runde Minigolf spielen – das Schloss Berge bietet mitsamt seinem Park zahlreiche Freizeitmöglichkeiten. Das barocke Bauwerk, dessen Anfänge bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen, wird von einer 73 Hektar großen Grünanlage umrahmt. Verschiedene Gartenanlagen laden hier zu Spaziergängen ein. Kindern stehen eine große Spielwiese und ein Kinderspielplatz zur Verfügung. Abgerundet wird das Angebot für Familien durch eine Minigolfanlage und einen Bootsverleih.

André Przybyl

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