Um die psychischen Folgen der Pandemie für Kinder und Jugendliche aufzufangen, fordert die Gelsenkirchener SPD mehr Unterstützung vom Land.
SPD-Landtagskandidatin Christin Siebel. Foto: Susie Knoll/ SPD Gelsenkirchen

Folgen der Pandemie: SPD fordert mehr Unterstützung vom Land

Um die psychischen Folgen der Pandemie für Kinder und Jugendliche aufzufangen, fordert die Gelsenkirchener SPD mehr Unterstützung vom Land.

Die Ergebnisse der sogenannten Copsy-Studie geben laut Gelsenkirchener Sozialdemokraten Anlass zur Sorge: Mehr als ein Drittel der Kinder und Jugendlichen fühlen sich in ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Mehr als jedes vierte Kind weist psychische Auffälligkeiten auf. „Die Studie zeigt, dass wir noch mehr in unsere jungen Köpfe investieren müssen“, erklärt SPD-Landtagskandidatin Christin Siebel in einer Pressemitteilung. „Angefangen bei der Kita mit einem verbesserten Personalschlüssel und mehr Unterstützung für die Erzieherinnen und Erzieher bis hin zur Personaloffensive an den Schulen.“ Dabei ginge es ihr nicht nur um den Erwerb von Bildung, sondern vor allem um Teilhabe, soziale Interaktion, eine gelingende Integration sowie das frühzeitige Erkennen von negativen Entwicklungen.

Rudowitz: „Alle Akteure gefordert“

Laut Gelsenkirchens erster Bürgermeisterin Martina Rudowitz (SPD) wurde „gerade den Jüngsten in unserer Gesellschaft in der Pandemie enorm viel abverlangt“. Sie führt unter anderem fehlende Betreuung, Homeschooling und fehlende soziale Kontakte auf. „Auch wenn jetzt durch die Abnahme der Infektionen etwas Ruhe einkehren wird, sind die seelischen Wunden nicht verschwunden“, erklärt Rudowitz. „Hier gilt es an der Wiederherstellung des Gleichgewichts der Gesundheit der Kinder zu arbeiten, passgenaue Lösungen zu finden und umzusetzen.“ Da seien alle Akteure gefordert – „allen voran das Land.“

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Die Copsy-Studie hat die Auswirkungen und Folgen der Corona-Pandemie auf die seelische Gesundheit und das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen in Deutschland untersucht. In der von Forschern des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) angefertigten Studie nahmen 2021 mehr als 1.100 Mädchen und Jungen sowie mehr als 1.600 Eltern teil.

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