Vor der Saison zur Nummer eins erklärt, nun droht ihm die Ersatzbank: Ralf Fährmann. Foto: Rabas

Fraisl für Fährmann? Schalke-Trainer Grammozis soll Torwartwechsel planen

Schalkes Trainer Dimitrios Grammozis plant für das Spiel am Samstag (20.30 Uhr, live bei Sport1 und Sky) bei Hansa Rostock angeblich einen Torwartwechsel.

Die Sache schien geklärt, zumindest auf dieser Position wollte Schalke endlich Ruhe haben: Trainer Dimitrios Grammozis erklärte Ralf Fährmann zur Nummer eins, der Torhüter wurde außerdem in den Mannschaftsrat berufen, Konkurrent Markus Schubert an Vitesse Arnheim abgegeben. Vorbei die Irrungen und Wirrungen, als sich mit Fährmann, Nübel, Schubert, Rönnow und Langer die Schalker Torhüter regelmäßig die Klinke in die Hand gaben.

Werbung

Nun droht Schalke neue Unruhe in der Kiste: Laut „Bild“ plant Grammozis einen Torwartwechsel. Am Samstag in Rostock soll Martin Fraisl zwischen den Schalker Pfosten stehen – den 28-Jährigen hatte Schalke zu Saisonbeginn von ADO Den Haag verpflichtet, als Fährmann nach einem positiven Corona-Test in Quarantäne musste und ausfiel.

Gegen KSC gepatzt

Für Fährmann, der am vergangenen Freitag bei der 1:2-Niederlage gegen den KSC beim frühen 0:1 gepatzt hatte, Schalke in dieser Saison aber auch schon mehrmals vor Gegentoren bewahrte, wäre die Degradierung wohl ein echter Tiefschlag. Noch am vergangenen Montag hatte er in einem Interview mit dem Fachblatt „Kicker“ betont, wie wichtig ihm Vertrauen sei: „Das ist vielleicht der wichtigste Baustein. Wenn man im Hinterkopf hat, dass alles mit Argusaugen betrachtet wird, kann auch die Leistung darunter leiden.“

Werbung

Fährmanns Vertrag wurde erst neulich bis 2025 verlängert – einhergend mit einer Gehaltsanpassung. In dieser Zeit wird er das Gehalt bekommen, das er ansonsten bis zum Ende der ursprünglichen Vertragsdauer (2023) verdient hätte.

Für Martin Fraisl wäre es in Rostock der erste Pflichtspiel-Einsatz für Schalke.

Norbert Neubaum
Menü
%d Bloggern gefällt das: