Christinnen und Christen aus Gelsenkirchen treffen sich zu Friedensgebeten für die Ukraine.
Essen/Bielefeld – Kirchenvertreter aus Nordrhein-Westfalen rufen zum Gebet für die Ukraine auf. "Meine Gedanken sind bei den Menschen in der Ukraine, die gerade schreckliche Ängste ausstehen und oft um ihr Leben fürchten müssen", sagte der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck am Donnerstag. "Ihr Schicksal darf uns nicht unberührt lassen." In der Nacht zum Donnerstag hatten russische Truppen die Ukraine angegriffen. Overbeck verurteilte diesen Angriff "aufs Schärfste".
(Foto: Spernol)

Christinnen und Christen aus Gelsenkirchen treffen sich in der Apostelkirche und im Westerholter Wald zu Friedensgebeten für die Ukraine.  In Gelsenkirchen-Buer wird am heutigen Donnerstagabend, 24. Februar,  in der Apostelkirche um 18 Uhr ein  Friedensgebet stattfinden. Außerdem ist für den kommenden Samstag um 16 Uhr ein ökumenisches Friedensgebet an der Sieben-Schmerzen-Kapelle im Westerholter Wald geplant. Weitere Friedensgebete sind derzeit in Planung, teilte die katholische Pfarrei St. Urbanus mit. Informationen veröffentlichen wir in Kürze hier.

Zuvor hatten Kirchenvertreter aus Nordrhein-Westfalen zum Gebet für die Ukraine aufgerufen. “Meine Gedanken sind bei den Menschen in der Ukraine, die gerade schreckliche Ängste ausstehen und oft um ihr Leben fürchten müssen”, sagte der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck am Donnerstag. “Ihr Schicksal darf uns nicht unberührt lassen.” In der Nacht zum Donnerstag hatten russische Truppen die Ukraine angegriffen. Overbeck verurteilte diesen Angriff “aufs Schärfste”.

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Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, zeigte sich erschüttert. “Unsere Gedanken und Gebete sind mit den Menschen, die nun um Leib und Leben fürchten und die erleben, wie Leid und Tod in ihre Städte und Dörfer einziehen.” Völkerrecht werde missachtet und der Friede in Europa aufs Spiel gesetzt. Das diplomatische Gespräch mit Russland dürfe jedoch nicht abreißen.

spe

 

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