Geisterspiele auf Schalke: Ein Ende ist nicht absehbar. Der Verein muss weiter sparen. Die Profis verzichten daher bis Mitte 2021 auf einen Teil ihres Gehaltes. -Foto: Neubaum

Gehaltsverzicht, zweiter Teil: Schalker Profis stimmen zu

Schalkes Lizenzspieler haben nach Vereinsangaben einer zweiten Runde beim Gehaltsverzicht zugestimmt.

Diese Meldung so kurz vor dem Kellerduell in Mainz hatte Schalke gerade noch gefehlt: Die Bild-Zeitung hatte berichtet, Schalke Profis würden sich einem zweiten Gehaltsverzicht verweigern. Zu dem hatte Schalke wegen der Corona-Krise Vorschläge gemacht, die seien von der Mannschaft aber abgelehnt worden.

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Feilschen im Keller – die Diskussionen, die dadurch in der Öffentlichkeit entstanden wären, hätten natürlich eine fatale Signalwirkung gehabt. Immerhin brachten die Königsblauen die Kuh am späten Donnerstag nachmittag vom Eis.

Von August bis Mitte 2021

Die Mannschaft, so hieß es, habe dem Sparpaket zugestimmt. Die Lizenzspieler erklären sich demnach bereit, rückwirkend von August bis Ende Juni 2021 auf einen Teil ihres Gehalts zu verzichten.  Das neue Trainer-Team um Manuel Baum und Co-Trainer Naldo hat ohnehin schon die Verträge mit den diversen Corona-Klauseln unterschrieben – Baum hatte David Wagner als Cheftrainer nach zwei Bundesliga-Spieltagen abgelöst.

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Angeblich habe die Zustimmung der Mannschaft ohnehin nicht zur Disposition gestanden, hieß es. Die endgültige Einigung habe sich allerdings ein Weilchen hingezogen, weil man zunächst einmal das Schließen des Transferfensters (5. Oktober) abwarten wollte und die sportliche Lage danach eher drängte als Diskussionen über Gehaltseinsparungen zu führen.

Erstes Paket brachte 10 Mio. Euro

Die erste Runde der Einsparungen vom Frühjahr bis zum Ende der vergangenen Saison hatte Schalke Ersparnisse von insgesamt ca. zehn Millionen Euro eingebracht.

Norbert Neubaum
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