Gelsenkirchen: Fest zu 25 Jahre Nordsternpark

Seit 25 Jahren besteht der Gelsenkirchener Nordsternpark – das wird am 10. und 11. September mit einem Fest gefeiert.
Seit 25 Jahren besteht der Gelsenkirchener Nordsternpark – das wird am 10. und 11. September mit einem Fest gefeiert.
Legt am Sonntag bei fest im Nordsternpark auf: Moguai. Foto: Frank Bojert

 

„Mit hunderttausenden Besuchern im Jahr, knapp zweitausend Arbeitsplätzen, Hotel und Biergarten sowie dem Amphitheater ist der Nordsternpark das wohl gelungenste Beispiel für den Wandel der Stadt nach der Kohle“, sagt Markus Schwardtmann, Geschäftsführer der Stadtmarketing Gesellschaft Gelsenkirchen (SMG). „Und dank der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 wird der Park in den kommenden Jahren weiter aufgewertet.“ Seit 25 Jahren besteht das ehemalige Gartenschaugelände. Aus Anlass dieses Jubiläums veranstaltet die SMG am zweiten September-Wochenende mit zahlreichen Kooperationspartnern im Nordsternpark ein großes zweitägiges Fest „Ich freue mich sehr, dass wir neben vielen anderen Attraktionen zum ersten Mal auch die IGA-Pläne einer breiten Öffentlichkeit direkt am Ort des Geschehens vorstellen können“, berichtet Schwardtmann. 

Mit einem bunten Rahmenprogramm und Angeboten für Jung und Alt im gesamten Park wird der Besuch des Nordsternparkfestes gewissermaßen zum Muss. Musikalische Höhepunkte sind dabei die Konzerte von drei Tribute-Bands am Samstag auf der Bühne des Amphitheaters sowie die Gastauftritte so bekannter DJs wie Moguai, Oliver Magenta und der Partykumpel am Sonntag. Das Spektrum der Attraktionen reicht von A wie Amphitheater über die zahlreichen Kinderangebote im Ziegenmichel bis Z wie Zechenatmosphäre im Bergbaustollen. Die Besucher haben also die Qual der Wahl. Wer den Blick aus luftiger Höhe nicht scheut, hat –  ebenfalls kostenlos – die Gelegenheit, das Treiben von der Aussichtsplattform des Nordsternturms aus zu genießen und das Museum zur Bergbaugeschichte im Turm zu besuchen.

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Talkrunde über Zukunft des Nordsternparks

Los geht’s offiziell am Samstag, 10. September, um 12 Uhr, wenn vor dem Vivawest-Gebäude die Veranstaltung eröffnet wird. Auf der Bühne sprechen dann Oberbürgermeisterin Karin Welge, RVR-Chefin Karola Geiß-Netthöfel sowie Dr. Ralf Braucksiepe (Vivawest) und Harald Förster (ggw) über Gegenwart und Zukunft des Parks, der 2027 ein zentraler Spielort der IGA sein wird. 

Passend zum Thema lädt auf dem Nordsternplatz ein großer Blumen- und Gartenmarkt mit rund 70 Ständen zum Besuch ein. Auch die IGA wird sich mit ihren Plänen zum ersten Mal in Gelsenkirchen einem breiten Publikum präsentieren. Im Bergbaustollen können Interessierte viel zur Geschichte der Zeche Nordstern erfahren. Geführte Rundgänge zur Entwicklung des Nordsternparks sowie als zukünftiger IGA-Standort werden zusätzlich angeboten. Im blauen Pumpwerk der Emschergenossenschaft kann man sich über die Emscher und ihre Bedeutung für das Ruhrgebiet informieren und für Familien ist das Kinderland des Ziegenmichel mit zahlreichen Aktionen ein Anlaufpunkt.

Amphitheater ein Schwerpunkt des Geschehens

Ein Schwerpunkt des Geschehens an den zwei Tagen ist das Amphitheater. Im Mittelpunkt steht dort am Samstag die große Bühne, auf der beim „Sparkassen Rock am Kanal“ die Tribute-Bands Udomat & die Panikgenossen (Tribute für Udo Lindenberg), The Queen Kings (Tribute für Queen) und Remode (Tribute für Depeche Mode) auftreten. Auf dem Vorplatz sorgen Fahrgeschäfte, Kinderunterhaltung und Walking Acts für Abwechslung. Verschiedene gastronomische Stände runden das Angebot ab. 

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Weiter geht es am Sonntag ab 11 Uhr. Für alle Schalke-Fans besteht die Gelegenheit, sich ein Autogramm von Gerald Asamoah abzuholen (ab 12 Uhr am Stand der Asamoah-Stiftung), ehe sich das Amphitheater beim „Electro am Kanal“ in einen großen Open-Air-Club für alle Fans der elektronischen Tanzmusik verwandelt. Einen anderen Blickwinkel bieten auch die etwa einstündigen Rundfahrten mit dem Fahrgastschiff MS Baldeney der Weißen Flotte auf dem Rhein-Herne-Kanal, die am Sonntag für einen kleinen Kostenbeitrag vom Fahrgastschiffsanleger neben dem Amphitheater zu einer Rundfahrt einladen.

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