Gelsenkirchen: Kontrollen nehmen „Tuner“ und „Poser“ in den Blick

Am Karfreitag, 15. April 2022, haben Polizei Gelsenkirchen und der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt Gelsenkirchen (KOD) Verkehrskontrollen im gesamten Stadtgebiet durchgeführt. Im Flus standen den Behördenangaben zufolge sogenannte „Tuner“ und „Autoposer“.
Gelsenkirchen: Kontrollen nehmen „Tuner“ und „Poser“ in den Blick  Am Karfreitag, 15. April 2022, haben Polizei Gelsenkirchen und der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt Gelsenkirchen (KOD) Verkehrskontrollen im gesamten Stadtgebiet durchgeführt. Im Flus standen den Behördenangaben zufolge sogenannte „Tuner“ und „Autoposer“.
Die Erlöschung der Betriebserlaubnis endete für diesen Mercedes auf dem Abschleppwagen. –Foto: Polizei Gelsenkirchen

Am Karfreitag haben Polizei Gelsenkirchen und der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt Gelsenkirchen (KOD) Verkehrskontrollen im gesamten Stadtgebiet durchgeführt. standen. Im Fokus standen den Behördenangaben zufolge sogenannte „Tuner“ und „Autoposer“.  Sie rufen diesen Tag regelmäßig zum „Car-Freitag“ aus, als eine Art Startschuss der Szene für die anstehende Saison. Die Szene trifft sich an unterschiedlichen Orten, um dort die Fahrzeuge zu präsentieren.

„Bei diesem Anlass ist es in der Vergangenheit regelmäßig zu teils massiven Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung gekommen. Entsprechend stand der Tag auch im Fokus von Polizei und Kommunalem Ordnungsdienst“, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei habe auch in diesem Jahr zusammen mit dem KOD mehrere Kontrollstellen im gesamten Stadtgebiet eingerichtet und „vor allem Hotspots der Szene“ kontrolliert.
„Gegen 20.10 Uhr trafen sich vermehrt szenetypische Fahrzeuge auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Ulrichstraße. Daraufhin begannen Beamte umgehend die Fahrzeuge zu kontrollieren, woraufhin sich die Gruppe von alleine wieder in Bewegung setzte. Die Einsatzkräfte verblieben vor Ort, sodass eintreffende Fahrzeuge erst gar nicht anhielten“, so der Polizeisprecher. Die mobilen Blitzer des Verkehrsüberwachungsdienstes der Stadt kamen auf der Willy-Brandt-Allee, der Kurt-Schumacher-Straße, der Adenauerallee sowie der Straße An der Rennbahn zum Einsatz.
Auf der Willy-Brandt-Allee wurden demnach 84 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. „Unrühmlicher Spitzenreiter war ein Gelsenkirchener BMW-Fahrer mit 131 Stundenkilometern, bei erlaubten 50 km/h“, berichtete der Sprecher. Auf der Kurt-Schumacher-Straße seien 14 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt, auf der Adenauerallee 13 und auf der Straße An der Rennbahn 2. Zudem wurden die Dienstkräfte durch den Einsatz der semistationären Messanlage „Rudi“ auf der Münsterstraße unterstützt.
Zudem wurden bei Kontrollen der Polizei zwei Mercedes-Fahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der Polsumer Straße festgestellt. Anstatt der erlaubten 50 Stundenkilometer fuhr ein Gelsenkirchener 114 km/h, ein Fahranfänger aus Wuppertal 110 km/h. Einzelne Fahrzeuge wurden nach Erlöschen der Betriebserlaubnis abgeschleppt, so zum Beispiel der Mercedes eines Gelsenkircheners bei einer Kontrolle auf der Europastraße sowie ein Audi auf dem Parkplatz am Amphitheater.
Im Laufe des Abends stellten die Einsatzkräfte etwa 150 szenetypische Fahrzeuge im Stadtgebiet fest. Es mussten 70 Verwarngelder bezahlt werden, 53 Ordnungswidrigkeitenanzeigen sowie sechs Strafanzeigen wurden von den Beamten gefertigt, zudem wurden sechs Fahrzeuge und eine Fahrerlaubnis sichergestellt. Die Kontrollen in Gelsenkirchen waren Teil der bundesweiten Kontrollen, die unter dem Leitspruch „Rot für Raser, Poser und illegales Tuning“
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