Gelsenkirchen: Ordnungsdienst auf E-Rollern unterwegs

Neben Pedelecs setzt der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) nun auch auf weitere Zweiräder und ist mit E-Rollern unterwegs
Neben Pedelecs setzt der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) nun auch auf weitere Zweiräder und ist mit E-Rollern unterwegs
Sind mit dem E-Roller unterwegs: (v. l.) Carsten Bermig und Marcel Witzke. Foto: Stadt Gelsenkirchen

 

„Schnell, wendig und zudem umwelt- und klimafreundlich sind die Roller“, erklärt KOD-Teamleiterin Yasemin Kurnaz. Eingesetzt werden Elektro-Roller für Auftragserledigungen in Gelsenkirchen, wie Adress- oder Halter-Überprüfungen, für Fahrten zu Außenterminen und Kontrollen im gesamten Stadtgebiet. „Ihre Stärken haben die Roller vor allem dort, wo Kontrollfahrten mit einem PKW oft gar nicht oder nur schwer möglich sind wie zum Beispiel in Parkanlagen oder entlang des Kanals. Auch längere Streifengänge zu Fuß können durch den Einsatz der Pedelecs und der Roller ersetzt werden“, erläutert Kurnaz.

E-Roller mit rund 100 Kilometern Reichweite

KOD-Mitarbeiter Carsten Bermig ist von den Rollern begeistert: „Die haben ordentlich Power, da ist die Spitzengeschwindigkeit von 45 Kilometern pro Stunde schnell erreicht. Kleine Hindernisse sind im Einsatz kein Problem und schnell umfahren.“ Etwas über 100 Kilometer Reichweite sind mit einer Akkuladung möglich, dann muss der Roller an die Steckdose. „Für den Einsatz in der Stadt ist das völlig ausreichend“, fasst KOD-Mitarbeiter Marcel Witzke seine Erfahrungen zusammen. Schlechtes Wetter sei für Bermig und Witzke kein Grund, um die Roller nicht zu nutzen. Regen gäbe es schließlich auch bei Streifen zu Fuß. Wer mit dem Roller unterwegs ist, trägt eine komplette Motorradbekleidung, die bald um einen entsprechenden Regenschutz ergänzt werden soll.

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Rund 16.000 Euro hat die Anschaffung der beiden bislang eingesetzten Roller gekostet. Noch sind die Roller in der Erprobung, bewährt sich der Einsatz könnten weitere hinzukommen. Künftig will der KOD auch bei anderen Fahrzeugen noch stärker auf E-Mobilität setzen. Im Einsatz sind bereits elf PKW mit Elektroantrieb.

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