Gelsenkirchen plant Gedenkveranstaltung für Corona-Opfer

In Gelsenkirchen soll es eine zentrale Gedenkfeierlichkeit für die vielen Corona-Verstorbenen geben. In der Stadt sind laut der Statistik seit Beginn der Pandemie 330 Menschen an dem Virus gestorben.

In Gelsenkirchen soll es eine zentrale Gedenkfeierlichkeit für die vielen Corona-Verstorbenen geben. In der Stadt sind laut der Statistik seit Beginn der Pandemie 330 Menschen an dem Virus gestorben. Einem entsprechenden Antrag stimmte der Rat der Stadt am Donnerstag bei Gegenstimmen der Linken und Enthaltung der AfD mit großer Mehrheit zu. Zuvor hatten SPD, CDU, Bündnis 90/ Die Grünen und die FDP ein gemeinsamen Antrag formuliert.

„Hinter dieser Zahl stehen viele individuelle, einzelne Schicksale und trauernde Familien. Wir wollen ein knappes Jahr nach den ersten Opfern in Gelsenkirchen innehalten, gedenken und erinnern, auch wenn die Krise bei Weitem noch nicht überwunden ist“, sagte Sascha Kurth, Fraktionsvorsitzender der CDU, zum gemeinsamen Antrag. Es gehe darum der Toten gedenken, die, und das gehört zur bitteren Wahrheit der Pandemie dazu, zum Teil ohne Angehörige und allein in Kliniken und anderen Einrichtungen gestorben sind. „Zugleich wollen wir ein gemeinsames Zeichen der Anteilnahme und Solidarität mit den hinterbliebenen Angehörigen und Familien setzen”, so Kurth,

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Wie bereits in anderen Städten, soll jetzt auch in Gelsenkirchen im gemeinsamen Einvernehmen mit allen Glaubensgemeinschaften und anderen gesellschaftlichen Gruppen vorbereitet werden. Die Fraktion der Linke kritisierte die Idee einer Gedenkfeier als Symbolpolitik.

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