Giraffe George verlässt Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen

Giraffe George aus der Erlebniswelt Afrika hat den Gelsenkirchener Zoo verlassen. Sein neues Zuhause ist Frankreich: der „Parc Zoologique Cerza“ .

Giraffe George im Transporter –Foto: Zoom Erlebniswelt

 

Gelsenkirchen. Am Donnerstag (18.3.2021), hat die ZOOM Erlebniswelt einen ganz besonderen Tiertransport durchgeführt: Giraffe George aus der Erlebniswelt Afrika verließ den Zoo, um in sein neues Zuhause nach Frankreich gebracht zu werden. Der „Parc Zoologique Cerza“ hat inzwischen vermeldet, dass die Gelsenkirchener Giraffe dort gut am späten Vormittag angekommen ist.

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„Eine Giraffe zu transportieren gehört nicht gerade zu den alltäglichen Routinen“, sagt Tierärztin Judith Wabnitz, die die Verladung des Giraffenbullen gestern überwacht hat. George habe das Ganze vorbildlich gemeistert und sei problemlos in den Transporter gegangen. „Dass alles so glattging, haben wir dem vorbereitenden Training zu verdanken“, sagt Tierärztin Wabnitz. Wochenlang hatten die Tierpfleger mit Giraffe George trainiert, um Vertrauen aufzubauen und eine entspannte Verladesituation für das Tier zu ermöglichen. „Der Plan ist aufgegangen und so konnte George in seinem speziellen Giraffentransporter pünktlich vom Hof rollen“, so Wabnitz weiter.

 

Giraffe George wurde am 15. März 2018 in der ZOOM Erlebniswelt geboren. Wenn Giraffenbullen geschlechtsreif werden, verlassen sie die Geburtsherde und schließen sich zu Junggesellengruppen zusammen. Der Wechsel von George in den französischen Zoo erfolgt auf Empfehlung des Europäischen Zuchtbuches. Für die Bestände der Rothschildgiraffen wird europaweit ein Zuchtprogramm koordiniert. Deren Ziel ist es, einen gesunden Bestand in Zoos zu gewährleisten, der nicht miteinander verwandt ist. Die Koordinatoren des jeweiligen Europäischen Erhaltungszuchtprogramms haben dafür eine Übersicht über alle verfügbaren Individuen und deren Stammbäume, auf deren Basis er Zucht- und Tauschempfehlungen ausspricht. In der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen leben nach dem Weggang von George nun insgesamt sieben Rothschildgiraffen – zwei Männchen und fünf Weibchen.

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