Goldstücke

Installationen und Lichtkunst sind bei den „Goldstücken“ zu sehen. Foto: Boris Spernol/Archiv

„Goldstücke“ finden ihre Fortsetzung

Vom 30. September bis 4. Oktober knipst Buer die Lichter an. Dann finden die Lichtspiele „Goldstücke“ ihre Fortsetzung.

Wie bei der Premiere im vergangenen Jahr verbindet auch die angehende Veranstaltung Lichtinstallationen mit Lichtkunst. Das Unternehmen „World of lights“ illuminiert den Goldbergpark, das Gebäude der Sparkasse Gelsenkirchen am Springemarkt und ausgewählte Orte in der City. Dafür fertigen sie zahlreiche Objekte an und bringen neue Ideen mit nach Buer.

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Lichtkunst bekannter Künstlerinnen und Künstler

Flankiert werden die Illuminationen bei den „Goldstücken“ von Lichtkunst bekannter Künstlerinnen und Künstler sowie Newcomer. Die insgesamt acht Werke, die zum Teil speziell für die Veranstaltung entstanden sind, sind in Leerständen in der City sowie im und am Kunstmuseum zu finden.

Im ehemaligen Kaufhaus Weiser an der Hochstraße installiert einer der bekanntesten Konzeptkünstler Deutschlands, Mischa Kuball, sein Werk „Five Planets“. In der Kirche Sankt Mariä Himmelfahrt schafft die Künstlergruppe RaumZeitPiraten eine multimediale Raumschiff-Laborreise zwischen Wissenschaft und Fiktion. In weiteren Leerständen sind Lichtarchitektur mit Lasern von Lucas Buschfeld und ein Werk mit lebenden Pflanzen in ausgebrannten Leuchtmitteln von Rosmarie Weinlich zu finden.

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Late-Shopping am 2. Oktober

Christian Gode stimmt in der Passage zum Robinienhof sein Werk speziell auf Raum und Architektur ab. Johanna Reich, Sali Muller und Karolina Halatek installieren ihre Werke im oder am Kunstmuseum: eine Projektion an der Außenfassade, eine Installation im Stankowski-Raum und ein begehbares Werk auf der Dachterrasse. Das Kunstmuseum Gelsenkirchen hat die Lichtkunst kuratiert und öffnet zusätzlich während der Goldstücke die Kinetische Sammlung mit weiterer Lichtkunst. Lichtkunst und Illumination verbinden außerdem die Walking Acts von „Up to Dance“. Während der Veranstaltung bringt die Gruppe Lichtshows auf die Straße.

Ein Rahmenprogramm rundet die „Goldstücke“ ab: Am 2. Oktober beteiligen sich rund 30 Geschäfte an einem Late-Shopping bis 21 Uhr. Dabei bekommen sie auch Besuch von Edi ELEfant, dem Maskottchen der ELE. Am 3. Oktober spielen ab 19 Uhr „DJ Tiko und Man at Arms – Partykumpel“ akustische Kunst im Robinienhof. An allen fünf Tagen zeigen außerdem Studierende der Hochschule Düsseldorf in der Kirche St. Urbanus eine interaktive Lichtinstallation.

Abstands- und Hygieneregeln sind zu achten

Die „Goldstücke“ beginnen mit Einbruch der Dunkelheit um etwa 19.30 Uhr und enden um 23 Uhr. Die Werke im Kunstmuseum sind täglich bis 22 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei. Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Zugang zu den geschlossenen Gebäuden nur in begrenzter Zahl und nur mit Mund-Nasen-Schutz erlaubt; es kann also zu Wartezeiten kommen. Außerdem werden alle Besucherinnen und Besucher gebeten, auf die Abstands- und Hygieneregeln zu achten.

Eine Event-App hilft bei der Orientierung und versorgt die Besucherinnen und Besucher mit aktuellen Nachrichten. Die kostenlose App kann bereits einige Tage vor Veranstaltungsbeginn unter www.gelsenkirchen.de/goldstuecke heruntergeladen werden. Unter dem Hashtag #goldstueckegelsenkirchen können Besucherinnen und Besucher auch ihre Eindrücke und Bilder von den Goldstücken 2020 posten.

Standorte und Titel der Kunstwerke

● Sali Muller: Happiness is as brittle as Glass, 2019 – Kunstmuseum, Stankowski-Raum

● Rosmarie Weinlich: Habitat, seit 2011 – Leerstand an der Ophofstraße 2

● Christian Gode: Take Five, 2020 – Passage Robinienhof neben dem Sparkassengebäude

● RaumZeitPiraten: Entwürfe für die Schwerelosigkeit, 2020 – St. Mariä Himmelfahrt, Goldbergstraße 11

● Lucas Buschfeld: TUubes, 2019-2020 (ongoing) – Leerstand an der Hagenstraße 52

● Mischa Kuball: Five Planets, 2015 – ehem. Kaufhaus Weiser, Horster Straße 7 (Eingang über Springemarkt)

● Karolina Halatek: Field, 2020 – Kunstmuseum, Dachterrasse

● Johanna Reich: Crawler| Front 4K Video, 2020 – Kunstmuseum, Außenfassade

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