Markus Jansen
Schaut her, das Hygienekonzept steht: Veranstalter Markus Jansen. Foto: André Przybyl

Lange hat Markus Jansen an seinem Weihnachts- oder Winterdorf festgehalten. Jetzt sieht er „keine realistische Chance“ mehr.

Das Winter- oder Weihnachtsdorf am Domplatz in Buer ist vom Tisch – zumindest in diesem Winter. Lange hatte Veranstalter Markus Jansen gehofft, die geplante Premiere trotz Pandemie umsetzen zu können. Doch dafür sieht er jetzt „keine realistische Chance“ mehr. Vergebens seien seine Bemühungen trotzdem nicht.

Planungen starten noch vor Corona-Ausbruch

Bereits im Januar dieses Jahres, also noch vor dem Corona-Ausbruch in Deutschland, startete Markus Jansen mit seiner Berns & Jansen GbR in die Planungen für das Weihnachtsdorf. Im Schatten der Kirche St. Urbanus sollte ein Weihnachtsmarkt mitsamt Bühne und Eislaufbahn entstehen. Im Laufe des Jahres wurden dann Bühne und Programm gestrichen. Die Anzahl der Stände wurde auf 14 reduziert und der Veranstalter erarbeitete ein Hygienekonzept. Mit Beginn des Lockdowns light und dem Verbot von Weihnachtsmärkten wurde jedoch auch diese Variante hinfällig. Kurzerhand sattelte Jansen um: Ein Winterdorf sollte es nun werden, das zum Jahreswechsel oder im Januar 2021 stattfindet – so die Hoffnung.

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Nun ist auch dies vom Tisch: Jansen habe sich jüngst mit Ole Siemienski, dem Vorsitzenden der Werbegemeinschaft Buer, beraten. Dazu geschaltet sei Rainer Schiffkowski, Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung, worden. „Angesichts der aktuellen Infektionslage besteht keine Chance, dass ich eine Genehmigung in diesem Winter erhalte“, erklärt der Veranstalter. „Das ist auch verständlich.“ Sollten die Zahlen im Januar rapide sinken, sähe das vielleicht anders aus. „Doch realistisch betrachtet, ist das Winterdorf gestorben.“

Weihnachtsdorf soll 2021 stattfinden

Umsonst seien seine Mühen dennoch nicht. „Ich hoffe, dass die Veranstaltung in der kommenden Adventszeit stattfinden kann“, sagt Markus Jansen. „Im Januar beginnen wir mit den Planungen – das Konzept steht ja bereits.“ 

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Und Jansen hat noch weitere Pläne in Buer. „Dominic Schneider, der neu gewählten Bezirksbürgermeister, hat mich jüngst angerufen“, erzählt Markus Jansen. „Wir wollen uns mal treffen, wenn es die Lage wieder zulässt.“ Gemeinsam wolle man Ideen sammeln, um Buer zu beleben. Möglich sei laut Jansen zum Beispiel ein Weinmarkt im Herbst. „Der müsste nicht zwangsläufig auf der Domplatte stattfinden.“ Konkreter soll es im Januar werden, „wenn wir abschätzen können, ob und wann Veranstaltungen im kommenden Jahr möglich sind“.

Rückenwind von Buerscher Kaufmannschaft

Rückenwind erhält der Veranstalter auch aus der Buerschen Kaufmannschaft. „Nach anfänglicher Überzeugungsarbeit habe ich viele positive Rückmeldungen für das Weihnachtsdorf erhalten“, sagt Jansen. Auch hier bestehe das Interesse, Buer nach vorne zu bringen.

André Przybyl
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