Allmählich läuft die Betreuung in den Gelsenkirchener Kitas wieder an. -Foto: Pixabay

Kitas: Langsamer Neustart

Die Stadt plant drei Phasen zur schrittweisen Wiedereröffnung der Kindertagesbetreuung. Das müssen Eltern wissen.

Zurzeit nehmen in Gelsenkirchen rund 940 Kinder und ihre Eltern, die zur Nutzung berechtigt sind, die Notbetreuung in Anspruch. Nun hat das Land Nordrhein-Westfalen weitere Öffnung der Kindertagesbetreuung eingeleitet. Insgesamt sind drei Phasen zur schrittweisen Öffnung geplant.

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Das bedeutet für Gelsenkirchener Eltern ganz konkret: In der ersten Phase ab Donnerstag, 14. Mai 2020, können Vorschulkinder, die eine Anspruchsberechtigung nach dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) haben, und Kinder mit genehmigter Eingliederungshilfe die Kindertageseinrichtungen wieder besuchen. Außerdem werden Kindertagespflegestellen – wie sogenannte „Tagesmütter“- für Kinder, die das zweite Lebensjahr beendet haben, wieder öffnen können.

Die Vorschulkinder kommen in der zweiten Phase an die Reihe

In der zweiten Phase ab Donnerstag, 28. Mai 2020, folgen die restlichen Vorschulkinder, die die Kindertageseinrichtungen dann besuchen können.
Die GeKita-Betriebsleiterin, Holle Weiß, rät Eltern dazu, ihre Kindertageseinrichtung zu kontaktieren, um Details abzuklären: „Die Einrichtungen haben alle unterschiedliche Voraussetzungen und Gegebenheiten. Daher wird es bei jeder KiTa eigene Regeln geben, um die Hygienebestimmungen einzuhalten.”

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Beispielsweise werde die Bring- und Abholsituation eine andere sein als vor der Pandemie. Vielleicht hätten sich auch die Regeln, was die Kinder zur KiTa mitbringen dürfen, geändert. „Wenden Sie sich vertrauensvoll an die Fachkräfte. Mit Ihnen können Sie Ihre individuelle Situation besprechen“, appelliert Holle Weiß an die Eltern.

Das Land muss noch einige Entscheidungen treffen

Die dritte Phase, in der alle Kinder miteinbezogen werden sollen, ist für Juni geplant. In welchem Umfang Kinder und ihre Eltern die Kindestagesbetreuung dann nutzen können, wird vom Land NRW erst in den kommenden Wochen entschieden werden. Die weiteren Schritte sind vom Verlauf der Pandemie, neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, der Anzahl an zur Verfügung stehendem Personal und dem Abwägen von Risiken abhängig.

Die schrittweise Öffnung der Kindertagesbetreuung beruht insbesondere auf zwei Herausforderungen. Zum einen werden bei der Betreuung kleinere Gruppen als bisher gebildet, um die Hygieneregeln einzuhalten. Zum anderen müssen Träger von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen mit landesweit über 20 Prozent weniger Fachkräften auskommen.

Hier gibt es weitere Infos

Unter der zentralen Corona-Hotline der Stadt Gelsenkirchen können sich Bürgerinnen und Bürger allgemein zur Kindertagespflege und zu KiTas informieren: Tel: (0209) 169 -5000.

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