Klimafolgeanpassung in Unternehmen

Klimafolgeanpassung in Unternehmen

Stadt und KlimaForum Gelsenkirchen informierten auf einer Veranstaltung über Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten im Klimawandel.
Klimafolgeanpassung in Unternehmen

V.l.: Klimaanpassungsmanagerin Nora Mrowitzki (Stadt Gelsenkirchen), Wirtschaftsförderer Thomas Jablonski (Stadt Gelsenkirchen), Dr. Tobias Kemper (LANUV), Projektmanager Stephan Rath (Wissenschaftspark Gelsenkirchen GmbH), Geschäftsführer Wolfgang Jung (Wissenschaftspark Gelsenkirchen GmbH), Geschäftsführer Jan Siekermann (bilstein group), Stadtrat Simon Nowack, Irene Seemann (Netzwerk Klimaanpassung & Unternehmen.NRW), Foto: Stadt Gelsenkirchen

Durch die Erderwärmung in den vergangenen Jahren sowie die Flutkatastrophe 2021 werden die Auswirkungen des Klimawandels in NRW deutlich spürbar und zunehmend zu Risiken. Neben Klimaschutzmaßnahmen, die den Temperaturanstieg begrenzen sollen, wird es für Städte und Kommunen aber auch für Unternehmen immer wichtiger, sich frühzeitig mit den klimatischen Veränderungen und den damit einhergehenden Extremwetterereignissen, wie Starkregen, Hitze und Stürme zu beschäftigen und die unvermeidbare Anpassung an die Klimawandelfolgen zukünftig mitzudenken.

Die Handlungsoptionen und Maßnahmen sind jedoch für jedes Unternehmen unterschiedlich und abhängig von Lage, baulichen Eigenschaften und vielem mehr. Wirtschaftlich unsichere Lagen und fehlendes Wissen über mögliche Optionen erschweren es Unternehmen zudem, in die Risikovorsorge zu investieren.

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Welchen Herausforderungen müssen sich Unternehmen in diesem Zusammenhang stellen? Welche Handlungsmöglichkeiten haben sie, welche Maßnahmen sind für den eigenen Betrieb sinnvoll und gibt es möglicherweise Unterstützung in Form von Förderprogrammen? Diesen Fragen gingen die Stadt und das KlimaForum Gelsenkirchen bei der Veranstaltung „Klimafolgeanpassung in Unternehmen“ nach.

An der von der der Wirtschaftsförderung und dem KlimaForum initiierten Veranstaltung im Logistikzentrum der bilstein group im Schalker Verein nahmen rund 40 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Gelsenkirchen teil. Mit Blick auf die zunehmenden Klimaänderungen hielt Stadtrat Simon Nowack dazu an, als Unternehmen nicht nur den Klimaschutz, sondern insbesondere auch die Klimafolgeanpassungen mitzudenken: „Wir spüren die ersten Auswirkungen des Klimawandels bereits, dennoch können wir alle, auch die Unternehmen in Gelsenkirchen, noch viel bewegen, um uns für morgen an den Wandel anzupassen und die Unternehmen und Arbeitsplätze vor den Folgen des Klimawandels zu schützen.“

Dr. Tobias Kemper vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen nannte neben den Aufgaben und Problemen, die in diesem Zusammenhang auf Unternehmen zukommen, konkrete Maßnahmen zur Minderung der Risiken: „Auch kleine Maßnahmen wie Verschattungen, Begrünungs- und Entsiegelungsmaßnahmen können große Wirkung erzielen. Wichtig ist das proaktive und kooperative Handeln“.

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Irene Seemann vom Netzwerk Klimaanpassung & Unternehmen.NRW stellte nicht nur ihr Netzwerk vor, das zur Stärkung der Klimaanpassung von und durch Unternehmen in NRW 2021 gegründet wurde, sondern gab zudem konkrete Beispiele und einen Überblick zu Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten.