Erst im Februar kommenden Jahres sollen die ersten zwei Restaurants in der Markthalle eröffnen. Foto: André Przybyl

Die Eröffnung der Gastronomie in der Markthalle Buer verzögert sich: Sollten ursprünglich im Dezember zwei Restaurants im Erdgeschoss ihre Türen öffnen, wird es jetzt wohl Februar kommenden Jahres werden.

Joja Food & Bar will im Erdgeschoss ebenso einen Ableger eröffnen wie Noah‘s Place – Café. Deli. Bar. Joja ist bereits in der Recklinghäuser Innenstadt zu finden. Asiatische Gerichte und Sushi stehen auf der Speisekarte. Noah’s Place ist seit Juli im Einkaufszentrum Marler Stern vertreten. Internationale Speisen und Getränke werden hier serviert.

Lieferzeiten verzögern Eröffnung erheblich

Während Plakate an der Markthalle eine Eröffnung der beiden Restaurants im November versprechen, rechnete Gastronom Uwe Suberg bereits vor rund einem Monat mit einer Verzögerung. Damals sprach der Betreiber von Noah‘s Place davon, dass es Dezember werde, bis die ersten Gäste bewirtet würden.

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Doch nun spricht er von Februar kommenden Jahres. „Wir müssen vieles in dem Gebäude umbauen“, erklärt der Gastronom, der bereits Restaurants in Recklinghausen, Marl und Haltern betreibt. So werde unter anderem eine neue Lüftungs- sowie Heizungsanlage eingebaut „Aufgrund der Corona-Pandemie haben die Komponenten wahnsinnig lange Lieferungszeiten.“ Das verzögere die Eröffnung erheblich. Im Januar die Türen aufzumachen, komme für ihn nicht infrage. „Der Jahresanfang ist traditionell eine umsatzschwache Zeit in der Gastronomie“, erklärt Suberg.

Arbeiten laufen auf Hochtouren

Stattdessen wolle er einen anderen Standort vorziehen. „In der Gelsenkirchener City eröffnen wir im Sparkassen-Gebäude ebenfalls ein Noah’s“, verrät Suberg. „Da hier keine größeren Umbauarbeiten geplant sind, werden wir im Dezember die ersten Gäste bewirten können.“

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Keine Aussage über den genauen Zeitpunkt der Eröffnung kann Wladimir Paster machen. „Die Arbeiten laufen auf Hochtouren“, erklärt der Betreiber des Joja. „Doch in die baulichen Veränderungen der Markthalle bin ich kaum eingebunden.“ Sobald er grünes Licht erhalte, könne er aber zügig mit dem Innenausbau seiner Gastronomie beginnen.

Zwei weitere Restaurants ab Frühjahr 2021

Die beiden Restaurants im Erdgeschoss der Markthalle verfügen über eine Außengastronomie mit rund 80 Sitzplätzen zur Springestraße hin. Beheizte Zelte, wie Uwe Suberg sie für die kalte Jahreszeit in anderen Städten aufgebaut hat, sollen in Buer nicht zum Einsatz kommen. „Dafür fehlt uns der Platz“, führt der Gastronom näher aus.

Zwei weitere Restaurants im Obergeschoss sollen im Frühjahr kommenden Jahres ihre Türen öffnen. Sie verfügen über 100 bis 120 Außenplätze und werden ebenfalls von Uwe Suberg betrieben. Geplant ist eine Filiale der Restaurantkette The Italian sowie ein Wirtshaus mit deutscher Küche. 

Fahrstuhlturm steht bereits

Ein Zeichen des Baufortschritts ist allerdings schon jetzt von außen sichtbar: Ein verglaster Aufzug am Marktplatz befördert künftig die Gäste ins Obergeschoss. Der Fahrstuhlturm steht bereits.

André Przybyl
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